Konzertveranstaltungen
der Werner Trenkner-Gesellschaft e.V.
Künstlerischer Leiter : Harald Rummler
(Progamm- Änderungen vorbehalten)Museum Baden
Solingen-Gräfrath, Wuppertaler Str. 160
| "Zwanzig
Jahre Werner Trenkner Gesellschaft e.V." |
| Sonntag,
4. Oktober 2009, 19.00 Uhr
|
| Johann Sebastian
Bach Französische Suite Nr.2 c-moll, BWV 817 |
| Joseph Haydn Sonate G-Dur Hob.XVI: Sonate E-Dur Hob.16:31 |
Felix
Mendelssohn Bartholdy Variationens serieruses op.54 Lied ohne Worte op.36 Nr. 6 |
| Werner
Trenkner Arabeske f-moll und Es-Dur aus op. 28 | Carl
Czerny Variationen über den Sehnsuchtswalzer op. 12 |
| Vadim Chaimovich, 1978 in Vilnius (Litauen) geboren, erhielt mit fünf Jahren ersten Klavierunterricht, trat mit sieben mit einem Kammerorchester in der UDSSR auf. Schon als Kind hatte er eine beträchtliche Anzahl von Preisen erhalten, u.a. 1989 und 1992 den 1. Preis beim internationalen Balys Dvarionas Wettbewerb für Nachwuchstalente in Vilnius. Mit 13 Jahren feierte er einen großen Erfolg, als er beim internationalen Wettbewerb "Virtuosi per Musica di Pianoforte" in Usti nad Labem (Tschechien) den 1. Preis gewann. Ein Jahr später wurde er Diplomant beim 1. internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für Jugendliche in Moskau. Weitere Preise errang er 1993 beim internationalen Stasys Vainiunas Klavierwettbewerb in Vilnius und 1994 beim internationalen F. Chopin Klavierwettbewerb in Szafarmia (Polen). Im selben Jahr wurde Prof. Lev Natochenny (USA) auf ihn aufmerksam und lud den 17jährigen in seine Meisterklasse an der Frankfurter Musikhochschule ein. Nach dem erfolgreichen Hochschulabschluss folgte ein Studium bei dem Pianisten Eugen Indjic in Paris. 2003 bis 2007 absolvierte Vadim Chaimovich mit Auszeichnung ein Aufbaustudium (Konzertexamen) und ein Meisterklassen-Studium an der Dresdener Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in der Klasse von Prof. Peter Rösel. |
| Er ist Preisträger mehrerer internationaler
Wettbewerbe wie zum Beispiel des Schubert Wettbewerbes in Dortmund, des Schlern
Musikwettbe-werbes in Italien und des William internationale Piano Competition
in Maryland (USA). Mehrere Stiftungen und Gesellschaften, u.a. die Da-Ponte Stiftung
(Darmstadt), Ottilie-Selbach-Redslob Stiftung und Gotthard-Schlierse Stiftung
(Berlin), The Open Lihuanina Foundation, Alfred & Ilse Stammer-Mayer
Stiftung (Schweiz) haben ihn mit Stipendien ausgezeichnet Für hervorragende künstlerische Leistungen erhielt Vadim Chaimovich im Jahre 2003 den Förderpreis der Dresdener Stiftung für Kunst und Kultur, die öffentliche Vergabe fand in der Semperoper statt: Zahlreiche Konzerte gab der junge Pianist inzwischen in der Schweiz, Polen, Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, den USA, darunter mit dem Litauischen Kammerorchester, der Sinfonietta Dresden, der Carl Maria von Weber Philharmonie und dem Orchestra Filarmonica de Bacau. Er konzertierte im Kulturpalast und in der Semperoper (Dresden), im Paderewski-Saal (Lausanne), Theatre du Vevey, Cortot-Saal (Paris), Grand Opera House (Cairo), Clarice Smith Performing Arts Center (College Park/USA), im großen Saal des Moskauer Konservatoriums, Sendal City Cultural Center (Japan) sowie bei internationalen Festivals wie Meranofest (Italien), Verbier Festival and Academy (Schweiz), Schlern International Music Festival (Italien), Dresdener Musikfestspiele, Schleswig-Holstein Musikfestival etc. Im April 2008 hat er eine CD mit Werken von Haydn und Mozart eingespielt. Vadim Chaimovich ist Gewinner des 2009 "10th.Internationalen WCH Competition!". Am Wettbewerb, dessen drei Touren im Januar-Februar 2009 in den USA stattfanden, haben 78 Musiker aus 20 Ländern teilgenommen. Als Gewinner des 1. Preises des "Bradshaw & Buano International Piano Competition" (New York) trat er im Preisträger-Konzert am 17. Mai 2009 in der Carnegie Hall auf: |
| Sonntag,
8. November 2009, 19.00 Uhr
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| Anton
Dvorák Serenade E-Dur op.22 | Violeta
Dinescu Konzert für Klavier und Orchester Urauff. |
| Werner
Trenkner Allegro moderato und Andante lento aus op.45 |
Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Klavier und Orchester a-moll |
![]() | Sontraud Speidel erhielt als 5jährige
ihren ersten Klavierunterricht. Im Alter von 11 Jahren begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik bei Irene Slavi und Yvonne Loriod-Messianen. Weitere Studien bei Branka Musulin in Frankfurt, Stefan Askenase in Brüssel und Géza Anda in Luzern schlossen sich an. Mehrmals wurde Sontraud Speidel bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet: u.a. 1.Preis der Schulen der Bundesrepublik (als 16jährige), 1.Preis Bachwettbewerb in Washington/USA, Jackson Price des Boston Symphonie-Orchestra, Ettore-Pozzole-Preis, Italien. Recitals, Konzerte mit Orchester, Auftritte bei Festivals u.a. Schwetzinger Festspiele, Bayreuther Festspiele, Carinthischer Sommer/Österreich, Brucknertage Linz/Österreich, Rotropowitsch |
|
Festival Kronberg, Klangbogen Wien/Österreich, Kfar Blum Chamber Music Festival/Israel,
Euro-Event/Korea. Aufnahmen für Rundfunk (SWR, HR, DW, NDR, WDR, SR, BR u.a.) und CD-Einspielungen, begleitet von überschwänglichen Kritiken, folgten. Fernsehauftritte führten sie durch viele Länder Europas, die USA, nach Kanada, Israel, Japan, Korea und Brasilien. Sontraud Speidel ist Professorin für Klavier, Leiterin der Klavierabteilung und Leiterin der Studienkommission "Künstlerische Ausbildung" an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe. Sie war Gastprofessorin an führenden Musikhochschulen in Tel Aviv, Montreal, Brüssel, Bologna, Seoul, Tokio, London, USA. Alljährlich gibt sie Meisterkurse in Wien, Athen und Israel. Im März 2001 wurde ihr "in Würdigung ihrer besonderen Leistungen" in Wien das "Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um das Land" verliehen. 2001 wurde sie zur Musikdirektorin des neu gegründeten Festival "Clavissimo" in Seoul/Korea ernannt. Seit 2002 ist sie Musikdirektorin des International Piano Festival Taiwan in Taipeh. Am 17.Januar 2005 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Sie erhielt diese Auszeichnung für ihre pianistische und klavierpädagogische Tätigkeit von internationalem Rang. Aus der Klavierklasse von Prof. Sontraud Speidel sind zahlreiche erstklassige Pianisten hervorgegangen. Sontraud Speidel ist Ehrenmitglied der Werner Trenkner Gesellschaft. |
| Dienstag,
29. Dezember 2009, 19.00 Uhr
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Jubiläumskonzert
Mitglieder und Freunde der Werner Trenkner Gesellschaft
musizieren
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Joseph Haydn | Manuel
de Falla | Julius Röntgen |
| Sonate
g-moll Hob XVI:44 für Klavier | Fantasia
Baetica für Klavier | Suite über Norwegische Volksweisen für Horn und Klavier |
| Francois Rabbath |
Domenico Dragonetti | Cécíte
Chaminade |
|
Poucha Dass für Kontrabaß Solo |
Andante und Rondo für Kontrabaß und Klavier |
Concertino op. 107 für Flöte und Klavier |
| Otto
Nicolai | Werner Trenkner |
| Die
Träne op. 30 für Sopran, Horn und Klavier |
Vier Lieder aus op.16b für Sopran und Klavier |
| Introduktion,
Thema und Variazioni Concertanti op. 26 für Sopran, Horn und Klavier |
Introduktion, Intermezzo und Variationen op. 36 für Klavier Aria aus der Suite op.48 für Violine und Klavier |
| Johannes Brahms |
Ortwin Benninghoff | Harald
Rummler |
|
2 Gesänge op.91 für Baß, Violine und Klavier |
3 Ukrainische Romanzen für Baß, Violine und Klavier |
Impromptu für Flöte Solo |
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| Andrea Weigt Sopran | Bettiner Geiger Flöte | Frank Kistner Kontrabaß |
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| Atsuko Seki Klavier | Rainer Gepp Klavier | Yu Mi Lee Klavier |
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| Ortwin Benninghoff Klavier | Oksana Popsuy Violine | Wassilij Kolybabjuk Baß |
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| Harald Rummler | Stefan Henke Horn |
| Sonntag,
21. Februar 2010, 19.00 Uhr
|
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Georges Enescu "Conzertstück" (1906) |
Johannes Brahms Sonate Es-Dur op.120 Nr.2 für Viola und Klavier |
| Werner
Trenkner Klavierstücke aus op.42 | Dmitri Schostakowitsch
Sonate op.147 für Viola und Klavier |
![]() | Jone Kaliunaite, geboren in Vilnius,
Litauen, begann ihr Studium an der dortigen Musikakademie bei Petras Radzevicius,
setzte es 1991 an der Musikhochschule in Lübeck bei Barbara Westphal fort und
wurde dort 1998 mit dem Konzertexamen ausgezeichnet. Sie war darüber hinaus außerordentliche Studentin bei Thomas Riebl am Mozarteum in Salzburg und arbeitete intensiv mit Walter Levin und Siegfried Führlinger zusammen. Jone Kaliunaite ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, unter anderem beim CIEM Genéve 1996. Sie war 1. Solobratschistin bei den Essener Philharmonikern und an der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg. 1999- 2005 war sie Lehrbeauftragte für Viola an der Folkwang Musikhochschule in Essen. 2005 wurde Jone Kaliunaite für eine Professur an die Hochschule für Musik Saar berufen. Als Solistin arbeitete sie u.a. mit dem Litauischen Kammerorchester, dem Litauischen National Sinfonieorchester und der Philharmonie Südwestfalen zusammen. Als gefragte Kammermusikpartnerin trat sie u.a. mit Maxim Vengerov, Gustav Rivinius, Eduard Brunner, Thomas Duis, Ulf Hoelscher, Zakhar Bron, Dieter Klöcker, Francoise Groben, dem Amati-Ensemble, dem Vilnius Streichquartett und dem Mannheimer Streichquartett auf. |
| Seit 2003 ist sie Mitglied im Klaviertrio mit Babette Dorn (Klavier)
und Kerstin Grötsch (Klarinette). Besonders aktiven Kontakt hat sie mit den litauischen Komponisten wie Algirdas Martinaitis und Marius Baranauskas, welche ihr Werke für Viola widmeten, die 2008 auf CD erschienen sind. Ihre intensive Konzert- und Lehrtätigkeit führte sie u.a. nach Süd Korea, Spanien, Bulgarien, Litauen und England. |
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Weit ab vom üblichen Mediengetöse eroberte sich Patricia Pagny
ihren Platz in der Musikwelt seit Jahren |
| Sie wurde regelmäßig als Gast zu den großen Musikfestspielen
von Spoleto, Montreux, Menuhin-Festival-Gstaad, Zürich, Colmar, Strasbourg,
Bologna, Kuhno -Finnland-, Lugano, Mailand eingeladen. Ihre zahlreichen CDs mit Werken von Scarlatti bis Honegger erschienen in den letzten Jahren und zeigen deutlich die verschiedenen Facetten eines interessanten Stils, einer feinen und ungewöhnlichen Kunstrichtung, Die Mendelssohn-CD - Lieder ohne Worte - von Patricia Pagny wurde von ARTE Fernsehen als eine der 5 besten Aufnahmen des Jahres 2007 gewählt. |
| Sonntag,
28. März 2010, 19.00 Uhr
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| Harald Rummler Suite 1967 |
| Frédéric
Chopin Konzert für Klavier und Orchester e-moll Nr.1 op.11 |
| Werner
Trenkner
Passacaglia und Fuge aus op.45 |
Peter Tschaikowsky Serenade C-Dur op.48 |
![]() | Der Pianist Sunghoon Simon Hwang zählt zu den herausragenden Pianisten seiner Generation. Sowohl in Europa als auch in Asien gastierte er bereits mit zahlreichen Orchestern, wie dem Orchestre de Montbeliard, dem San Remo Symphony Orchester, den Duisburger Symphonikern, dem Orquestra Granada, dem Orquestra nacional do Porto, der Filarmonica Marchigiana, dem Orchestra Sinfonica Sicilliana, dem Vina del Mar Orchestra, Bacau Symphony, dem Taiwan National Symphonie Orchestra, dem Orquestra Sinfonica Perfecto Garcia Chornet, sowie in seiner Heimat dem Seoul Symphony Orchestra und dem Busan Metropolitan Orchestra. |
| .Er gewann mehr als 30 Preise bei renommierten internationalen Wettbewerben,
u.a. bei den Klavierwettbewerben in Epinal, Jaen, Porto, Senigallia, bei den Wettbewerben
Maria Canals, Luis Sigall, Glenn Gould, Serge Prokofiev, Sergei Rachmaninoff,
sowie bei den Musikwettbewerben Arthur Rubinstein und Johannes Brahms, darüber
hinaus erhielte er neun Sonder- und Interpretationspreise. Es folgten Einladungen verschiedener europäischer Musikfestivals, wie des Ferrucio Busoni Festivals, des Alfredo Speranza Festivals, des Grosseto Klavierfestivals, sowie des Festivals "Klassik in der Altstadt", Hannover. Sunghoon Simon Hwang studierte Klavier an der koreanischen Universität der Künste in Seoul bei Prof. J.P. Lim, an der Santa Cecilia Academia in Rom bei Prof. Sergio Perticaroli. Mit dem russischen Pianisten Alexey Lebedev gründete Sunghoon Simon Hwang 2006 das Klavierduo "Duo Arte Mozart". Bereits im Jahr seiner Gründung bekam das "Duo Arte Mozart" eine Einladung vom norddeutschen Rundfunk für Aufnahmen im Rahmen von "NDR Kultur" im NDR-Sendesaal, Hannover. 2006 und 2007 trat das "Duo Arte Mozart" mit großem Erfolg beim Festival "Klassik in der Altstadt", Hannover auf. Das vielfältige Repertoire des Ensembles, das die wesentlichen Werke von Bach, Schubert, Schumann, Brahms, Debussy, Ravel, Grieg, Rachmaninoff und Poulenc umfasst, hat einen besonderen Schwerpunkt - die Werke für Klavier zu vier Händen von Wolfgang Amadeus Mozart, dessen gesamtes Oeuvre zu vier Händen im Zentrum der gemeinsamen Arbeit der beiden Konzertpianisten steht. Sunghoon Simon Hwang gibt Meisterkurse für Klavier, im Jahr 2006 auf Einladung des Institut für Musik der Otto-von-Guericke Universität, Magdeburg, 2000 und 2007 am Gymnasium für Künste in Busan, Korea, im Jahr 2009 im Kloster Michaelstein. |
| Sonntag,
25. April 2010, 19.00 Uhr
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Nachwuchskonzert
Zwölf Cellisten der Folkwang-Hochschule
Leitung: Prof. Alexander Hülshoff
|
Antonio Vivaldi
Concerto grosso d-Moll |
Heitor Villa-Lobos
Bachianas Brasileiras Nr.1 |
Joseph Haydn
Divertimento D-Dur |
|
Astor Piazzolla
Fugue y Misterio |
Julius Klengel
Hymnus für 12 Celli op.57 |
|
Wilhelm Kaiser-Lindemann
Bossa nova philharmonica |
Werner Trenkner
Scherzo für 12 Celli aus op. 50 |
| Das "Adagio
und Scherzo" op. 50 für 12 Celli von Werner Trenkner wurde am 18. März 2001 anlässlich
des 20. Todesjahres des Komponisten von den Zwölf Cellisten der Folkwang-Hochschule Essen in Oberhausen uraufgeführt. Die Presse (NRZ) schrieb: "Am Schluss kam das Publikum noch in den Genuss einer Uraufführung: Das "Adagio und Scherzo für 12 Celli", vorgetragen von einem Ensemble der Folkwang-Hochschule. Souverän interpretierten die Musiker dieses Werk, das ohne Engagement der Trenkner-Gesellschaft in Vergessenheit geraten wäre: Der Romantik verhaftet, doch immer wieder in Richtung Moderne darüber hinausgehend". Im April 2007 gastierten die Zwölf Cellisten bereits mit großem Erfolg bei der Trenkner Gesellschaft in Solingen. Wegen der zahlreichen Nachfragen des begeisterten Publikums haben wir das Ensemble erneut eingeladen. |
| Konzert
Saison 2010 / 2011 |
| Sonntag,
5. September 2010, 19.00 Uhr
|
Meisterkonzert
Zemlinsky Quartett
| Alexander
Zemlinsky (1871-1942) Quartett Nr.1 op.4 (1896) | Leos
Janácek (1854-1928) "Intime Briefe" |
| Antonin
Dvorák (1841-1904) Quartett F-Dur op. 96 "American" |
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Bereits seit seiner Gründung im Jahre 1994 setzt das Zemlinsky Quartett
aus Prag die große Tradition tschechischer Streichquartette fort.
Nach seinen Studien in Prag arbeitet das Quartett derzeit an der Musikakademie
Basel (Schweiz) mit W. Levin (LaSalle Quartett) und Rainer Schmidt (Hagen Quartett).
Gleichzeitig unterrichtet es hier als Assistent. Zusätzlich hat das
Zemlinsky Quartett an diversen Meisterkursen teilgenommen sowie im Programm
>Pro Quartet Paris<.Von vielen Wettbewerberfolgen der letzten Jahre sind der 3,
Preis und der Publikumspreis des Internationalen Streichquartettwettbe- werb in London 2006 sowie der 2. Preis beim Quartettwettbewerb in Banff 2007 zu nennen. Danach schloss sich für das Zemlinsky Quartett auch die erste außereuropäische Tournee an. Das Ensemble, dessen Repertoire ausgesprochen vielfältig ist, legt naturgemäß einen Schwerpunkt auf die tschechische Musik - zum Quintett erweitert spielen sie regelmäßig mit J. Kluson (Prazak Quartett) und v. Bernasek (Kocian Quartett). Seit 2007 nimmt das Quartett exclusiv für Praga Digitals auf: Nach vier CDs mit den frühen Streichqquartetten Dvoraks, die mit dem >Diapason d´Or< ausge- zeichnet wurden und einer Zemlinsky CD, ist die Gesamteinspielung der Streichquartette von Schubert erfolgt. 2009 erhielt das Zemlinsky Quartett aus Prag den Alexander-Zemlinsky-Förderpreis des Alexander-Zemlinsky-Fonds bei der Gesellschaaft der Musikfreunde in Wien |
| Dem Fondskomitee
gehören an: Peter Dannenberg ( Vorsitzender), Peter Marboe ( Stellvertr.Vorsitzender) Gerd Albrecht, Thomas Angyan, Christoph Dohnányi; James Levine, Peter Ruzicka |
| Sonntag,
10. Oktober 2010, 19.00 Uhr
|
Gala-Konzert
anläßlich
des 75. Geburtstags des künstlerischen Leiters Harald Rummler
Bettina Geiger
(Flöte) Christine Baumann
(Harfe)
Vadim Chaimovich
(Klavier)
Mitglieder der
Dortmunder
Philharmoniker
Leitung: Harald Rummler
Harald
Rummler Fantasia romantica für Orchester mit obligater Harfe |
Wolfgang
Amadeus Mozart Konzert für Flöte und Harfe C-Dur KV 299 Symphonie Nr.40 g-moll KV 550 |
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Bettina Geiger wurde 1970 in Schweinfurt geboren. Sie studierte von 1989 bis 1995 an den Musikhoch- schulen Hannover und Freiburg bei Prof. R. Aitken und in München bei Philippe Boucly. Nach Engagements an der Deutschen Oper am Rhein, Duisburg, der Philharmonia Hungarica (Solo-Piccolo) und dem Philharmonischen Orchester Kiel (Stellv. 1. Flöte) ist sie seit 1997 Solo-Flötistin im Philharmonischen Orchester Dortmund. Als Stipendiatin der Stiftung Villa Musica/Mainz musizierte sie u. a. mit Maurice Bourgue, Martin Ostertag und Ulf Rodenhäuser. Als Interpretin Neuer Musik konzertierte sie auf Festivals in Bourges, Darmstadt, Zürich, Genf und Sofia und auf der EXPO 2000. |
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| Nähere Angaben
zu Vadim Chaimovich siehe Meisterkonzert 4. Oktober 2009 |
| Sonntag,
14. November 2010, 19.00 Uhr
|
Meisterkonzert
Olga Andryushchenko (Klavier)
| Robert
Schumann Carneval op.9 | Robert
Schumann - Liszt Widmung |
| Peter
Tschaikowsky Meditation / Troika-Fahrt (November) |
Modest Petrow Mussorgsky Bilder einer Ausstellung |
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Olga Andryushchenko, geboren in Moskau, erhielt ihren ersten Unterricht
an der zentralen Spezialmusikschule |
|
2006 spielte sie im Auditorium Conciliazione Santa Cecilia in Roma das 2.
Konzert von Chopin mit dem Orchestra Sinfonica di Roma, im Gewandhaus in Leipzig
das Konzert c-moll KV 491 von Mozart und in Shenzhen China das 1. Konzert von
Liszt mit dem Shenzhen Symphony Orchestra und 2008 mit dem Akademischen symphonischen
Orchester. in der St. Petersburger Philharmonie. |
| Sonntag,
6. Februar 2011, 19.00 Uhr
|
Meisterkonzert
Sachiko Kawashima (Sopran)
Motoi Kawashima (Klavier)
| Franz
Schubert Drei Klavierstücke D 946 | Franz
Liszt Rhapsodie Espagnol S 254 |
| Wolfgang Amadeus Mozart Die Zauberflöte Königin der Nacht "Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen" |
Georg
Friedrich Händel Julius Caesar Cleopatra "E pur cosi un giorno...Piangero, la sorte mia" |
| Gioacchino Rossini Barbier von Sevilla Rosina "Una voce poco fa" | Jacques
Offenbach Hoffmanns Erzählungen Olympia "Les oiseaux dans la charmille" | Leo
Delibes |
![]() | Die
Sopranistin Sachiko Kawashima zählt mit ihrer großen Erfahrung in den verschiedensten
Bereichen (Oper, Oratorium, Lied, Neue Musik) zu den viel versprechendsten und bereits jetzt vielseitigsten Sängerinnen der jungen Generation. Die in Kobe/Japan geborene Sopranistin Sachiko Kawashima fing schon im Alter von 4 Jahren mit dem Klavierspielen an und erwarb bereits an der Musikhochschule das Diplom im Fach Klavier. Danach wechselte sie in das Fach Gesang und studierte bei Frau Prof. Venceslava Hruba-Freiberger an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar und seit 2007 bei Frau Prof. Julie Kaufmann in Berlin. Ihre Studien schloss sie 2005 mit dem Diplom und 2008 mit dem Konzertexamen im Fach Gesang/Musiktheater(Oper) mit Auszeichnung ab. Sie vervollständigt ihre Ausbildung durch regelmäßige Teilnahme an Meisterkursen international anerkannter Professoren und Musiker wie KS Julie Kaufmann, Norman Shetler, Jakob Stämpfli, Mitsuko Shirai und Hartmut Höll. Im Mai 2004 gewann Sachiko Kawashima den Sonderpreis "Riccardo Zandonai" beim 10. Internationalen Opernwettbewerb "Riccardo Zandonai" in Italien (Riva del Garda). Bereits 2002 nahm sie beim berühmten Internationalen Tchaikowski-Wettbewerb in Moskau sehr erfolgreich teil und erreichte das Semifinale. Schon während ihrer Studienzeit trat Sachiko Kawashima in diversen Opernaufführungen als Sopranistin sehr erfolgreich auf. |
| An verschiedenen Opernhäusern sang Sachiko Kawashima
u.a. von Mozart die Partie der Madame Herz in "Der Schauspieldirektor",
|
![]() | "Der Pianist mit den goldenen Händen" Westdeutsche Allgemeine Zeitung, WAZ Motoi Kawashima kann bereits auf Preise von zahlreichen internationalen Klavierwettbewerben verweisen, durch die er Aufmerksamkeit der internationalen Musikwelt auf sich ziehen konnte. Er gewann Preise bei vielen Wettbewerben. "Citta di Marsala" in Marsara , "F. Busoni" in Bozen, "Guliano Pecar" in Gorizia , " Scriabin" in Grosseto (Italien), "Alicia de Larrocha" in Andorra , "Artur Schnabel" in Berlin. und "Repubblica San Marino" i n San Marino, um einige zu nennen. Der 2005 gewonnene renommierte internationale Franz Schubert Klavierwettbewerb in Dortmund gab der jungen Karriere einen wichtigen Impuls. |
| Der
junge Pianist konzertiert regelmäßig auf internationalen Festivals: Internationalen
Dubrovnik-Musikfestival in Dubrovnik (Kroatien), dem Internationalen
Echos-Musikfestival in Alessandria (Italien),dem Internationalen Piano Master-
Festival in Como (Italien), dem Grosseto Piano-Festival in Grosseto (Italien),
sowie dem La Folle Journée Musikfestival in Tokyo. Motoi Kawashima war außerdem schon in vielen der berühmtesten Konzertsäle der Welt zu hören. So konzertierte der aufstrebende Pianist u.a. im großen Saal der Berliner Philharmonie, im Steinwayhaus, im Kulturzentrum Jounieh, in der Beiruter Assembly-Hall im Libanon, im Weimarer Liszt-Haus, im Deutschen Nationaltheater in Weimar, in München am Gasteig, im Metropolitan Art-Space sowie in der Suntry-Hall in Tokio. Er musizierte bereits mit vielen renommierten Orchestern: Berliner Symphonikern, Dortmunder Philharmonikern, Sinfonie Orchester Berlin, Grosseto Sinfonie Orchester, Jenaer Philharmonikern, Dubrovnik Sinfonie Orchester, Bacau Philharmonikern, Tokyo New City Orchester, Tokyo Memorial Orchester, Tokyo City Philharmonikern und vielen weiteren Orchestern. Dabei haben Publikum wie Kritiker das virtuose und gefühlvolle Spiel des jungen Pianisten stürmisch gefeiert. Motoi Kawashima wurde in Okayama (Japan) geboren. Er diplomierte an der Hochschule für Musik in Tokio zum Konzertpianisten. Anschließend studierte er an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar bei Professor Rolf-Dieter Arens und Professor Lazar Berman, an der Universität der Künste zu Berlin bei Frau Professor Elena Lapitskaja. Motoi Kawashima absolvierte außerdem Meisterkurse bei Paul Badura-Skoda und Alexis Weissenberg. |
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Sonntag,
3. April 2011, 19.00 Uhr
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Meisterkonzert
Mizuka Kano (Klavier)
| Ludwig
van Beethoven Andante favori WoO 57 | Robert
Schumann Sonate fis-moll op.11 |
| Alban
Berg Sonate op.1 | Johannes
Brahms Variationen über ein Thema von Robert Schumann op.9 |
![]() | In
ihren Konzerten gewinnt Mizuka Kano immer wieder mit ihrem farbigen und
temperamentvollen Spiel die Zuneigung des Publikums und die Anerkennung
der Kritik. Mit Herz und Verstand gelingt es ihr, Musik als Poesie erlebbar zu machen, wobei sich eine breite Skala von Emotionen mit Sinn für Stil und Struktur glücklich verbindet. Mit diesen Qualitäten konnte sie in zahlreichen Klavier- und Kammermusikabenden in Japan, Deutschland, Italien, Großbritannien, Österreich und den USA überzeugen. Auch Konzerte mit Orchester gehören zu ihrer Konzerttätigkeit - so spielte sie unter anderem mit dem Moskau Radio Symphonie Orchester und dem Pasadena Philharmonic Orchestra (Kalifornien) Rachmaninoffs zweites Konzert, dem Orchestra Sinfonica di San Remo (Italien) Beethovens viertes Konzert, dem Minami Osawa Orchester (Japan) Saint-Saëns viertes Konzert und dem Münchner Kammerorchester Mozarts Konzert KV 414. Mizuka Kano wurde als Pianistin und Künstlerin auch bei internationalen Wettbewerben gewürdigt: 2002 2. Preis beim 1. Internationalen Rachmaninoff-Wettbewerb in Los Angeles, 2005 1. Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Wettbewerb G. B. Viotti in Vercelli/Italien, 2006 Steinway Preis Berlin, 2007 3. Preis im vierhändigen Klavierduo mit Olga Monakh beim Internationalen Wettbewerb des Mercantour in Valberg/Frankreich, 2008 Stipendium des Bundespräsidenten beim Mendelssohnwettbewerb Berlin als Pianistin im Eos Klavierquartett. |
|
2008 1. Preis und Goldmedaille des 15. Internationalen Robert Schumann-Wettbewerbs
in Zwickau. Mizuka Kano wurde in Tokyo geboren. |
| Sonntag,
15. Mai 2011, 19.00 Uhr
|
| Johann Sebastian Bach Kunst der Fuge BWV 1080 Contrapunctus 1, 3 und 4 |
| Wolfgang
Amadeus Mozart Steichquartett d-moll KV 421 | Franz
Schubert Streichquartett d-moll D 810 "Der Tod und das Mädchen" |
![]() | Das
in Köln beheimatete Minguet Quartett wurde 1988 gegründet und
spielt in seiner heutigen Besetzung mit Ulrich Isfort (Violine I), Annette Reisinger (Violine II), Aroa Sorin (Viola) und Matthias Diener (Violoncello). Sein Namenspatron ist Pablo Minguet, ein spanischer Philosoph des 18.Jahrhunderts, der sich in seinen Schriften darum bemühte, dem breiten Volk Zugang zu den Schönen Künsten zu verschaffen - für das Minguet Quartett ist dieser Gedanke künstlerisches Programm. Die vier Musiker absolvierten ihr Kammermusikstudium an der Folkwang-Hochschule Essen und erhielten darüber hinaus wichtige Impulse durch die Zusammenarbeit mit Walter Levin (LaSalle Quartett) sowie den Mitgliedern des Amadeus, Melos und Alban Berg Quartetts Verschiedene Stipendien, Förderpreise und Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben verhalfen dem Ensemble früh zu Auftritten im In- und Ausland. 1997 erhielt es einen Lehrauftrag für |
| Kammermusik an der Robert-Schumann-Hochschule
in Düsseldorf. Heute zählt das Minguet Quartett zu den gefragtesten Streichquartetten der jüngeren Generation. Es gastiert in den großen Konzertsälen Europas wie der Londoner Wigmore Hall, der Berliner und der Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Wiener Konzerthaus, dem Concertgebouw Amsterdam, sowie beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Bergen International Festival, Festival du Saintes, La Caixa Barcelona, Festival d´Automne Paris, Edinburgh Festival und bei den Berliner Festspielen, Römerbad Musiktagen und den Salzburger Festspielen. Konzertreisen führten das Quartett nach Skandinavien, Zentralasien, Nordafrika, Japan, China und in die USA. Neben der klassisch-romantischen Literatur konzentriert sich das Ensemble auf die Musik der Moderne und engagiert sich durch zahlreiche Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Begegnungen mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit inspirieren die vier Musiker zu immer neuen Programmideen. Die erstmalige Gesamtaufnahme und Aufführung der Streichquartettkompositionen von Wolfgang Rihm zählt zu den aktuellen Projekten . Die Kunststiftung NRW hat einen Satz wertvoller Instrumente erworben und stellt sie dem Minguet Quartett als Dauerleihgabe zur Verfügung. |
| Kartenvorverkauf:
Museum Baden, Solingen, Wuppertaler Str. 160 Di.-So. 10.00 bis 17.00 Uhr Tel. 0212 / 258140 Buchhandlung Wolf Solingen, Eiland 12 Musikstudio Solingen, Solingen, Konrad Adenauer Str. 94 (gegenüber dem Theater und Konzerthaus) Foto Kauska, Solingen, Schützenstr. 14 (gegenüber Haltepunkt Solingen Mitte) Kartenvorbestellungen: Tel. und Fax 0212 / 12197 - E-Mail h.rummler@t-online.de Kostenloser Parkplatz neben dem Museum Baden auf der Dycker Straße Eintritt: 14,00 Euro 7,00 Euro für Schüler, Studenten bis 27 Jahre und Inhaber des Solingen-Pass Mitglieder haben freien Eintritt |
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Pressestimmen
über die Konzerte der Werner Trenkner-Gesellschaft
Trenkner: Eine lohnende Wiederentdeckung |