Konzertveranstaltungen

der Werner Trenkner-Gesellschaft e.V.
      Künstlerischer Leiter : Harald Rummler
               
     (Progamm- Änderungen vorbehalten)

       Museum Baden               
Solingen-Gräfrath, Wuppertaler Str. 160               

 

"Zwanzig Jahre Werner Trenkner Gesellschaft e.V."

Sonntag, 4. Oktober 2009, 19.00 Uhr

Meisterkonzert
Vadim Chaimovich (Klavier)
Johann Sebastian Bach
Französische Suite Nr.2 c-moll, BWV 817
Joseph Haydn
   Sonate G-Dur Hob.XVI:
 Sonate E-Dur Hob.16:31
      Felix Mendelssohn Bartholdy
        V
ariationens serieruses op.54
        Lied ohne Worte op.36 Nr. 6
        Werner Trenkner
        Arabeske f-moll und Es-Dur aus op. 28
                             Carl Czerny
         Variationen über den Sehnsuchtswalzer op. 12

Vadim Chaimovich, 1978 in Vilnius (Litauen) geboren, erhielt mit fünf Jahren ersten Klavierunterricht, trat mit
sieben mit einem Kammerorchester in der UDSSR auf. Schon als Kind hatte er eine beträchtliche Anzahl von
Preisen erhalten, u.a. 1989 und 1992 den 1. Preis beim internationalen Balys Dvarionas Wettbewerb für Nachwuchstalente in Vilnius. Mit 13 Jahren feierte er einen großen Erfolg, als er beim internationalen Wettbewerb "Virtuosi per Musica di Pianoforte" in Usti nad Labem (Tschechien) den 1. Preis gewann. Ein Jahr später wurde
er  Diplomant beim 1. internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für Jugendliche in Moskau.
Weitere Preise errang er 1993 beim internationalen Stasys Vainiunas Klavierwettbewerb in Vilnius und 1994
beim internationalen F. Chopin Klavierwettbewerb in Szafarmia (Polen).
Im selben Jahr wurde Prof. Lev Natochenny (USA) auf ihn aufmerksam und lud den 17jährigen in seine
Meisterklasse an der Frankfurter Musikhochschule ein.
Nach dem erfolgreichen Hochschulabschluss folgte ein Studium bei dem Pianisten Eugen Indjic in Paris. 2003
bis 2007 absolvierte Vadim Chaimovich mit Auszeichnung ein Aufbaustudium (Konzertexamen) und ein Meisterklassen-Studium an der Dresdener Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in der Klasse von
Prof. Peter Rösel.
   Er ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe wie zum Beispiel des Schubert Wettbewerbes in Dortmund, des Schlern Musikwettbe-werbes in Italien und des William internationale Piano Competition in Maryland (USA). Mehrere Stiftungen und Gesellschaften, u.a. die Da-Ponte Stiftung (Darmstadt),  Ottilie-Selbach-Redslob Stiftung und Gotthard-Schlierse Stiftung (Berlin),  The Open Lihuanina Foundation,  Alfred & Ilse Stammer-Mayer Stiftung (Schweiz) haben ihn mit Stipendien ausgezeichnet
Für hervorragende künstlerische Leistungen erhielt Vadim Chaimovich im Jahre 2003 den Förderpreis der Dresdener Stiftung für Kunst und Kultur, die öffentliche Vergabe fand in der Semperoper statt:
Zahlreiche Konzerte gab der junge Pianist inzwischen in der Schweiz, Polen, Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, den USA, darunter mit
dem Litauischen Kammerorchester, der Sinfonietta Dresden, der Carl Maria von Weber Philharmonie und dem Orchestra Filarmonica de Bacau.
Er konzertierte im  Kulturpalast und in der  Semperoper (Dresden), im Paderewski-Saal (Lausanne),  Theatre du Vevey,  Cortot-Saal (Paris),
Grand Opera House (Cairo),  Clarice Smith Performing  Arts Center (College Park/USA),  im großen Saal des  Moskauer Konservatoriums,
Sendal City Cultural Center (Japan)  sowie bei  internationalen  Festivals wie  Meranofest (Italien),  Verbier  Festival and Academy (Schweiz),
Schlern International Music Festival (Italien),  Dresdener Musikfestspiele,  Schleswig-Holstein Musikfestival etc. Im April 2008 hat er eine CD mit Werken von Haydn und Mozart eingespielt.
Vadim Chaimovich ist Gewinner des 2009 "10th.Internationalen WCH Competition!". Am Wettbewerb, dessen drei Touren im Januar-Februar
2009 in den USA stattfanden, haben 78 Musiker aus 20 Ländern teilgenommen.
Als Gewinner des 1. Preises des  "Bradshaw & Buano International Piano Competition" (New York)  trat er im Preisträger-Konzert am
17. Mai 2009 in der Carnegie Hall auf:

Sonntag, 8. November 2009, 19.00 Uhr

Orchesterkonzert
Sontraud Speidel (Klavier)    
Mitglieder der Dortmunder Philharmoniker
Leitung: Harald Rummler


Anton Dvorák
Serenade E-Dur op.22
            Violeta Dinescu
Konzert für Klavier und Orchester Urauff.
Werner Trenkner
A
llegro moderato und Andante lento aus op.45
    Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Klavier und Orchester a-moll


Sontraud Speidel erhielt als 5jährige ihren ersten Klavierunterricht. Im Alter von 11 Jahren begann
sie ihr Studium an der Hochschule für Musik bei Irene Slavi und Yvonne Loriod-Messianen.
Weitere Studien bei Branka Musulin in Frankfurt, Stefan Askenase in Brüssel und Géza Anda
in Luzern schlossen sich an.
Mehrmals wurde Sontraud Speidel bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet: u.a. 1.Preis der Schulen der Bundesrepublik (als 16jährige), 1.Preis Bachwettbewerb in Washington/USA, Jackson Price des Boston Symphonie-Orchestra, Ettore-Pozzole-Preis, Italien.
Recitals, Konzerte mit Orchester, Auftritte bei Festivals u.a. Schwetzinger Festspiele, Bayreuther Festspiele, Carinthischer Sommer/Österreich, Brucknertage Linz/Österreich, Rotropowitsch
Festival Kronberg, Klangbogen Wien/Österreich, Kfar Blum Chamber Music Festival/Israel, Euro-Event/Korea.
Aufnahmen für Rundfunk (SWR, HR, DW, NDR, WDR, SR, BR u.a.) und CD-Einspielungen, begleitet von überschwänglichen Kritiken,
folgten. Fernsehauftritte führten sie durch viele Länder Europas, die USA, nach Kanada, Israel, Japan, Korea und Brasilien.
Sontraud Speidel ist Professorin für Klavier, Leiterin der Klavierabteilung und Leiterin der Studienkommission "Künstlerische Ausbildung"
an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe. Sie war Gastprofessorin an führenden Musikhochschulen in Tel Aviv, Montreal, Brüssel,
Bologna, Seoul, Tokio, London, USA. Alljährlich gibt sie Meisterkurse in Wien, Athen und Israel.
Im März 2001 wurde ihr "in Würdigung ihrer besonderen Leistungen" in Wien das "Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um das Land" verliehen. 2001 wurde sie zur Musikdirektorin des neu gegründeten Festival "Clavissimo" in Seoul/Korea ernannt. Seit 2002 ist sie Musikdirektorin des International Piano Festival Taiwan in Taipeh. Am 17.Januar 2005 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Sie erhielt diese Auszeichnung für ihre pianistische und klavierpädagogische Tätigkeit von internationalem Rang. Aus der Klavierklasse von Prof. Sontraud Speidel
sind zahlreiche erstklassige Pianisten hervorgegangen.
Sontraud Speidel ist Ehrenmitglied der Werner Trenkner Gesellschaft.

Dienstag, 29. Dezember 2009, 19.00 Uhr

Jubiläumskonzert
Mitglieder und Freunde der Werner Trenkner Gesellschaft musizieren

Joseph Haydn
Manuel de Falla
Julius Röntgen
Sonate g-moll Hob XVI:44 für Klavier
Fantasia Baetica für Klavier
Suite über Norwegische Volksweisen für Horn und Klavier
Francois Rabbath
Domenico Dragonetti
Cécíte Chaminade
Poucha Dass für Kontrabaß Solo
Andante und Rondo für Kontrabaß und Klavier
Concertino op. 107 für Flöte und Klavier
Otto Nicolai
Werner Trenkner
Die Träne op. 30 für Sopran, Horn und Klavier
Vier Lieder aus op.16b für Sopran und Klavier
Introduktion, Thema und Variazioni Concertanti op. 26
für Sopran, Horn und Klavier
Introduktion, Intermezzo und Variationen op. 36 für Klavier
Aria aus der Suite op.48 für Violine und Klavier
Johannes Brahms
Ortwin Benninghoff
Harald Rummler
2 Gesänge op.91 für Baß, Violine und Klavier
3 Ukrainische Romanzen für Baß, Violine und Klavier
Impromptu für Flöte Solo

Andrea Weigt SopranBettiner Geiger FlöteFrank Kistner Kontrabaß
Atsuko Seki KlavierRainer Gepp KlavierYu Mi Lee Klavier
Ortwin Benninghoff KlavierOksana Popsuy Violine Wassilij Kolybabjuk Baß
Harald RummlerStefan Henke Horn

 

Sonntag, 21. Februar 2010, 19.00 Uhr

Meisterkonzert
Jone Kaliunaite (Viola)  Patricia Pagny  (Klavier)

      Georges  Enescu
 
                              "Conzertstück" (1906)                          
      Johannes Brahms
Sonate Es-Dur op.120 Nr.2 für Viola und Klavier                     
                           Werner Trenkner
                        Klavierstücke aus op.42
     Dmitri Schostakowitsch
Sonate op.147 für Viola und Klavier



Jone Kaliunaite, geboren in Vilnius, Litauen, begann ihr Studium an der dortigen Musikakademie bei Petras Radzevicius, setzte es 1991 an der Musikhochschule in Lübeck bei Barbara Westphal fort und wurde dort
1998 mit dem Konzertexamen ausgezeichnet. Sie war darüber hinaus außerordentliche Studentin bei Thomas
Riebl am  Mozarteum in Salzburg  und arbeitete intensiv mit Walter Levin und Siegfried Führlinger zusammen.
Jone Kaliunaite ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe,  unter anderem beim
CIEM Genéve 1996.
Sie war 1. Solobratschistin bei den Essener Philharmonikern und an der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg.
1999- 2005 war sie Lehrbeauftragte für Viola an der Folkwang Musikhochschule in Essen. 2005 wurde Jone Kaliunaite für eine Professur an die Hochschule für Musik Saar berufen.
Als Solistin arbeitete sie u.a. mit dem Litauischen Kammerorchester, dem Litauischen National Sinfonieorchester
und der Philharmonie Südwestfalen zusammen. Als gefragte Kammermusikpartnerin trat sie u.a. mit Maxim Vengerov, Gustav Rivinius, Eduard Brunner, Thomas Duis, Ulf Hoelscher, Zakhar Bron, Dieter Klöcker, Francoise Groben, dem Amati-Ensemble, dem Vilnius Streichquartett und dem Mannheimer Streichquartett auf.
Seit 2003 ist sie Mitglied im Klaviertrio mit Babette Dorn (Klavier) und Kerstin Grötsch (Klarinette).
Besonders aktiven Kontakt hat sie mit den litauischen Komponisten wie Algirdas Martinaitis und Marius Baranauskas, welche ihr Werke für
Viola widmeten, die 2008 auf CD erschienen sind. Ihre intensive Konzert- und Lehrtätigkeit führte sie u.a. nach Süd Korea, Spanien, Bulgarien, Litauen und England.

Weit ab vom üblichen Mediengetöse eroberte sich Patricia Pagny ihren Platz in der Musikwelt seit Jahren
auf atypische Weise, insbesondere durch Tourneen im Ausland. Häufige Auftritte in Asien, die Meisterkurse in Japan sind ebenso Zeugnisse ihrer intensiven künstlerischen Aktivität wie ihre umfangreiche Diskographie und
die regelmäßigen Engagements in Europa.
Patricia Pagny studierte zuerst mit Nora Doallo, Schülerin der berühmten Schule von Vincente Scaramuzza in Buenos Aires. Danach ging sie zu Nikita Magaloff, Maria Joâo Pires und Paul Badura-Skoda.
Als Siegerin des Alessandro-Casagrande-Wettbewerbs in Terni und Preisträgerin des Concours Clara Haskil
in Veyey spielte sie als Solistin mit namhaften Orchestern - u.a. Chicago Symphony Orchestra,  Philharmonia Hungarica,  Sinfonia Varsovia,  Münchener Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks,  Dresdener Kapellsolisten,  Berliner Symphoniker,  Orchestra Sinfonia "Arturo Toscanini"  -  mit berühmten Dirigenten,
wie Sir Georg Solti, Lord Yehudi Menuhin, Uril Segal, Marcello Viotti  -  in wichtigen Konzertsälen wie Chicago Orchestra Hall,  Berliner Philharmonie,  Münchener Herkulessaal,  Tonhalle Zürich,  Basler Stadtcasino,
Londoner Wigmore Hall, Salle Pleyel, Gaveau sowie Auditorium du Louvre in Paris,  Sala Verdi in Mailand,
Teatro Regio Parma,  Kyoto Concert Hall,  Tokyo Opera City Hall, usw.

Sie wurde regelmäßig als Gast zu den großen Musikfestspielen von Spoleto, Montreux, Menuhin-Festival-Gstaad, Zürich, Colmar, Strasbourg,
Bologna, Kuhno -Finnland-, Lugano, Mailand eingeladen.
Ihre zahlreichen CDs mit Werken von Scarlatti bis Honegger erschienen in den letzten Jahren und zeigen deutlich die verschiedenen Facetten eines
interessanten Stils, einer feinen und ungewöhnlichen Kunstrichtung,
Die Mendelssohn-CD - Lieder ohne Worte - von Patricia Pagny wurde von ARTE Fernsehen als eine der 5 besten Aufnahmen des Jahres 2007 gewählt.

Sonntag, 28. März 2010, 19.00 Uhr

Orchesterkonzert
Sunghoon Simon Hwang (Klavier)    
Mitglieder der Dortmunder Philharmoniker
Leitung: Harald Rummler


Harald Rummler
Suite 1967
Frédéric Chopin
Konzert für Klavier und Orchester e-moll Nr.1 op.11
Werner Trenkner            
Passacaglia und Fuge aus op.45     
Peter Tschaikowsky
Serenade C-Dur op.48


Der Pianist Sunghoon Simon Hwang zählt zu den herausragenden Pianisten seiner Generation. Sowohl in Europa als auch in Asien gastierte er bereits mit zahlreichen Orchestern, wie dem Orchestre de Montbeliard, dem San Remo Symphony Orchester, den Duisburger Symphonikern, dem Orquestra Granada, dem Orquestra nacional do Porto, der Filarmonica Marchigiana, dem Orchestra Sinfonica Sicilliana, dem Vina del Mar Orchestra, Bacau Symphony, dem Taiwan National Symphonie Orchestra, dem Orquestra Sinfonica Perfecto Garcia Chornet, sowie in seiner Heimat dem Seoul Symphony Orchestra und dem Busan Metropolitan Orchestra.
.Er gewann mehr als 30 Preise bei renommierten internationalen Wettbewerben, u.a. bei den Klavierwettbewerben in Epinal, Jaen, Porto, Senigallia, bei den Wettbewerben Maria Canals, Luis Sigall, Glenn Gould, Serge Prokofiev, Sergei Rachmaninoff, sowie bei den Musikwettbewerben Arthur Rubinstein und Johannes Brahms, darüber hinaus erhielte er neun Sonder- und Interpretationspreise.
Es folgten Einladungen verschiedener europäischer Musikfestivals, wie des Ferrucio Busoni Festivals, des Alfredo Speranza Festivals, des Grosseto Klavierfestivals, sowie des Festivals "Klassik in der Altstadt", Hannover. Sunghoon Simon Hwang studierte Klavier an der koreanischen Universität der Künste in Seoul bei Prof. J.P. Lim, an der Santa Cecilia Academia in Rom bei Prof. Sergio Perticaroli.
Mit dem russischen Pianisten Alexey Lebedev gründete Sunghoon Simon Hwang 2006 das Klavierduo "Duo Arte Mozart". Bereits im Jahr seiner Gründung bekam das "Duo Arte Mozart" eine Einladung vom norddeutschen Rundfunk für Aufnahmen im Rahmen von "NDR Kultur" im NDR-Sendesaal, Hannover. 2006 und 2007 trat das "Duo Arte Mozart" mit großem Erfolg beim Festival "Klassik in der Altstadt", Hannover auf. Das vielfältige Repertoire des Ensembles, das die wesentlichen Werke von Bach, Schubert, Schumann, Brahms, Debussy, Ravel, Grieg, Rachmaninoff und Poulenc umfasst, hat einen besonderen Schwerpunkt - die Werke für Klavier zu vier Händen von Wolfgang Amadeus Mozart, dessen gesamtes Oeuvre zu vier Händen im Zentrum der gemeinsamen Arbeit der beiden Konzertpianisten steht.
Sunghoon Simon Hwang gibt Meisterkurse für Klavier, im Jahr 2006 auf Einladung des Institut für Musik der Otto-von-Guericke Universität, Magdeburg, 2000 und 2007 am Gymnasium für Künste in Busan, Korea, im Jahr 2009 im Kloster Michaelstein.

Sonntag, 25. April 2010, 19.00 Uhr

Nachwuchskonzert
Zwölf Cellisten der Folkwang-Hochschule
Leitung: Prof. Alexander Hülshoff

Antonio Vivaldi
Concerto grosso d-Moll
Heitor Villa-Lobos
Bachianas Brasileiras Nr.1
Joseph Haydn
Divertimento D-Dur
Astor Piazzolla
Fugue y Misterio
Julius Klengel
Hymnus für 12 Celli op.57
Wilhelm Kaiser-Lindemann
Bossa nova philharmonica
Werner Trenkner
Scherzo für 12 Celli aus op. 50

Das "Adagio und Scherzo" op. 50 für 12 Celli von Werner Trenkner wurde am 18. März 2001 anlässlich des 20. Todesjahres des Komponisten
von den Zwölf Cellisten der Folkwang-Hochschule Essen in Oberhausen uraufgeführt.
Die Presse (NRZ) schrieb: "Am Schluss kam das Publikum noch in den Genuss einer Uraufführung: Das "Adagio und Scherzo für 12 Celli", vorgetragen von einem Ensemble der Folkwang-Hochschule. Souverän interpretierten die Musiker dieses Werk, das ohne Engagement der
Trenkner-Gesellschaft in Vergessenheit geraten wäre: Der Romantik verhaftet, doch immer wieder in Richtung Moderne darüber hinausgehend".
Im April 2007 gastierten die Zwölf Cellisten bereits mit großem Erfolg bei der Trenkner Gesellschaft in Solingen.
Wegen der zahlreichen Nachfragen des begeisterten Publikums haben wir das Ensemble erneut eingeladen.

Konzert Saison 2010 / 2011

Sonntag, 5. September 2010, 19.00 Uhr

Meisterkonzert
Zemlinsky Quartett

              Alexander Zemlinsky (1871-1942)
          Quartett Nr.1 op.4 (1896)
Leos Janácek (1854-1928)   
 
"Intime Briefe"
Antonin Dvorák (1841-1904)
Quartett F-Dur op. 96 "American"

Bereits seit seiner Gründung im Jahre 1994 setzt das Zemlinsky Quartett aus Prag die große Tradition tschechischer  Streichquartette fort.  Nach seinen Studien in Prag arbeitet das Quartett derzeit an der Musikakademie Basel (Schweiz) mit W. Levin (LaSalle Quartett) und Rainer Schmidt (Hagen Quartett). Gleichzeitig  unterrichtet es hier als Assistent.  Zusätzlich hat  das  Zemlinsky Quartett  an diversen Meisterkursen teilgenommen sowie im Programm >Pro Quartet Paris<.Von vielen Wettbewerberfolgen der letzten Jahre sind der 3, Preis und der Publikumspreis des Internationalen Streichquartettwettbe-
werb in  London 2006  sowie der 2. Preis beim Quartettwettbewerb in  Banff  2007  zu nennen.
Danach schloss sich für das Zemlinsky Quartett auch die erste außereuropäische Tournee an. Das Ensemble, dessen Repertoire ausgesprochen vielfältig ist, legt naturgemäß einen Schwerpunkt auf die tschechische Musik - zum Quintett erweitert spielen sie regelmäßig mit J. Kluson (Prazak Quartett)
und  v. Bernasek (Kocian Quartett).   Seit 2007 nimmt das Quartett exclusiv für  Praga Digitals  auf:
Nach vier CDs mit den frühen Streichqquartetten Dvoraks, die mit dem >Diapason d´Or<  ausge-
zeichnet wurden und einer Zemlinsky CD, ist die Gesamteinspielung der Streichquartette von Schubert erfolgt.  2009 erhielt das  Zemlinsky Quartett  aus Prag  den Alexander-Zemlinsky-Förderpreis des Alexander-Zemlinsky-Fonds bei der Gesellschaaft der Musikfreunde in Wien
             Dieses Konzert wird unterstützt vom

Dem Fondskomitee gehören an:
Peter Dannenberg ( Vorsitzender),
Peter Marboe ( Stellvertr.Vorsitzender)
Gerd Albrecht,
Thomas Angyan,
Christoph Dohnányi;
James Levine,
Peter Ruzicka


Sonntag, 10. Oktober 2010, 19.00 Uhr

Gala-Konzert
anläßlich des 75. Geburtstags des künstlerischen Leiters Harald Rummler
Bettina Geiger (Flöte) Christine Baumann (Harfe)
   
Vadim Chaimovich (Klavier)
Mitglieder der
Dortmunder Philharmoniker

Leitung: Harald Rummler

Harald Rummler
Fantasia romantica für Orchester mit obligater Harfe
           Wolfgang Amadeus Mozart
       Konzert für Flöte und Harfe C-Dur KV 299        Symphonie Nr.40 g-moll KV 550
                                             Ludwig van Beethoven 
                                   Konzert für Klavier Nr.2 B-Dur op 19 



Bettina Geiger
wurde 1970 in Schweinfurt geboren. Sie studierte von 1989 bis 1995 an den Musikhoch-
schulen Hannover und Freiburg bei Prof. R. Aitken und in München bei Philippe Boucly.
Nach Engagements an der Deutschen Oper am Rhein, Duisburg, der Philharmonia Hungarica (Solo-Piccolo)
und dem Philharmonischen Orchester Kiel (Stellv. 1. Flöte) ist sie seit 1997 Solo-Flötistin im Philharmonischen Orchester Dortmund. Als Stipendiatin der Stiftung Villa Musica/Mainz musizierte sie u. a. mit Maurice Bourgue, Martin Ostertag und Ulf Rodenhäuser. Als Interpretin Neuer Musik konzertierte sie auf Festivals in Bourges, Darmstadt, Zürich, Genf und Sofia und auf der EXPO 2000.


Die aus Neuburg an der Donau stammende Harfenistin Christine Baumann studierte zunächst bei Ursula Holliger
an der Freiburger Musikhochschule und realisierte anschließend ein Aufbaustudium bei Edward Wintsenburg am Königlichen Konservatorium Den Haag, Niederlande.
Seit 1997 spielt sie im Orchester der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und konzertiert als Solistin und
in verschiedenen Kammermusikensembles, u.a. Ensemble Plus in Bregenz und Trio d´Orphée in Konstanz, sowie
als Gastharfenistein beim SWR-Orchester Stuttgart und der Philharmonie Reutlingen.
Sie  engagiert  sich  stets  für die  Verbreitung der  klassischen  zeitgenössischen  Musik, wobei sie  mit den
Komponisten Harrison Birthwhistle, Johannes Schöllhorn oder Héctor Moro u. a. zusammengearbeitet hat.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit liegt in der Lehrtätigkeit.
Sie ist u.a. Dozentin an der MKS Schaffhausen..


Nähere Angaben zu Vadim Chaimovich siehe Meisterkonzert 4. Oktober 2009


Sonntag, 14. November 2010, 19.00 Uhr

Meisterkonzert
Olga Andryushchenko (Klavier)

         Robert Schumann
        Carneval op.9
        Robert Schumann - Liszt
                        Widmung
           Peter Tschaikowsky
                Meditation  /  Troika-Fahrt
(November)
        Modest Petrow Mussorgsky
             Bilder einer Ausstellung

Olga Andryushchenko, geboren in Moskau, erhielt ihren ersten Unterricht an der zentralen Spezialmusikschule
vom Moskauer Tschaikowsky Konservatorium (1985-1996). Über ein Stipendium DAAD vom Goethe Institut Bonn absolvierte sie ein  Kontaktstudium (Konzertexamen Klavier) bei Prof. A. Valdma  in der  Hochschule für
Musik in Köln.   Olga Andryushchenko hat mehrere Preise gewonnen, unter anderem den 2. Preis beim vierten Internationalen Piano Wettbewerb  "Franz Schubert und die moderne Musik" (2000)  in Graz,  1. Preis beim 
zweiten  Internationalen "Vanna Spadafora" Piano Wettbewerb in Messina (2004), 3. Preis beim Internationalen "Musica Antiqua"   Fortepiano Wettbewerb  in  Brügge (2007), 1. Preis  beim  achten  "A. Skrjabin"
Klavierwett-bewerb in Paris (2008), 2. Preis beim neunten "N. Rubinstein "Klavierwettbewerb in Paris (2008).
Seit 2002ist sie Solistin bei der Moskauer Staatsphilharmonie. Im Jahr 2006 debütierte Olga Andryushchenko
in mehreren großen Konzerthallen der Welt als Solistin mit symphonischen Orchestern.
Die Pianistin hat ebenso an namhaften Musikfestivals teilgenommen so beim Geburtstag von Arnold Schönberg (1999), Bachjahr (2000) "Seele von Japan", Franz Liszt Festival Weimar (2000) G. Neuhaus Festival (2002), Festival St. Gallen (2003), Thürmer Klavierfestival in Meissen (2003), Euregio Festival Osnabrück (2004),
Oleg  Kagan  Festival  Kreuth (2004),  Europalia  Festival  Brüssel im  Palais des Beaux-Arts (2005),
Festival di Musica da Camera Città di Lucca, dem 17. Musicales Guil Durance Festival in Frankreich (2008),
3. Musikalische Kollektion Festival St. Petersburg (2008).

2006 spielte sie im Auditorium Conciliazione Santa Cecilia in Roma das 2. Konzert von Chopin mit dem Orchestra Sinfonica di Roma, im Gewandhaus in Leipzig das Konzert c-moll KV 491 von Mozart und in Shenzhen China das 1. Konzert von Liszt mit dem Shenzhen Symphony Orchestra und 2008 mit dem Akademischen symphonischen Orchester. in der St. Petersburger Philharmonie.
Seit 1997 sendet der Rundfunkträger "Orpfei" Aufzeichnungen von ihren Konzerten und CD´s mit Werken von Schubert und Liszt.


Sonntag, 6. Februar 2011, 19.00 Uhr

Meisterkonzert
Sachiko Kawashima (Sopran)
Motoi Kawashima
(Klavier)

                Franz Schubert
                 Drei Klavierstücke D 946
                  Franz Liszt
        Rhapsodie Espagnol S 254
Arien aus Opern von
Wolfgang Amadeus Mozart         
Die Zauberflöte    
Königin der Nacht "Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen"
               Georg Friedrich Händel
                         Julius Caesar
Cleopatra "E pur cosi un giorno...Piangero, la sorte mia"
    Gioacchino Rossini
    Barbier von Sevilla
Rosina "Una voce poco fa"
         Jacques Offenbach 
     Hoffmanns Erzählungen

Olympia "Les oiseaux dans la charmille"

     Leo Delibes
         Lakme
Lakme "Ou va la jeune Hindoue"


Die Sopranistin Sachiko Kawashima zählt mit ihrer großen Erfahrung in den verschiedensten Bereichen
(Oper,  Oratorium,  Lied,  Neue Musik)  zu den viel  versprechendsten  und bereits jetzt vielseitigsten
Sängerinnen der jungen Generation. Die in Kobe/Japan geborene Sopranistin Sachiko Kawashima fing
schon im Alter von 4 Jahren mit dem Klavierspielen an und erwarb bereits an der Musikhochschule das
Diplom im Fach Klavier. Danach wechselte sie in das Fach Gesang und studierte bei Frau Prof. Venceslava Hruba-Freiberger an der Hochschule für Musik  "Franz Liszt"  Weimar und seit 2007 bei Frau Prof. Julie Kaufmann in Berlin. Ihre Studien schloss sie 2005 mit dem Diplom und 2008 mit dem Konzertexamen
im Fach  Gesang/Musiktheater(Oper)  mit Auszeichnung ab. 
Sie vervollständigt ihre Ausbildung durch regelmäßige Teilnahme an Meisterkursen international anerkannter Professoren und Musiker wie KS Julie Kaufmann,  Norman Shetler,  Jakob Stämpfli,  Mitsuko Shirai und
Hartmut Höll.
Im Mai 2004 gewann Sachiko Kawashima den Sonderpreis "Riccardo Zandonai" beim 10. Internationalen Opernwettbewerb "Riccardo Zandonai" in Italien (Riva del Garda). Bereits 2002 nahm sie beim berühmten Internationalen Tchaikowski-Wettbewerb in Moskau sehr erfolgreich teil und erreichte das Semifinale. Schon während ihrer Studienzeit trat  Sachiko Kawashima  in  diversen  Opernaufführungen  als Sopranistin sehr erfolgreich auf.

An verschiedenen Opernhäusern sang Sachiko Kawashima u.a. von Mozart die Partie der Madame Herz in  "Der Schauspieldirektor",
die Konstanze in "Die Entführung aus dem Serail".   An der Komischen Oper Berlin sang sie die Hauptrolle der Monolog-Oper "Herzstück"
von F. Goldmann. Mit dem "Neuen Sinfonieorchester Berlin" konzertiert sie regelmäßig mit Arienprogrammen und trat regelmäßig bei italienischen
und französischen Operngalas auf, wobei sie das Publikum immer wieder begeisterte.Ein großer Erfolg war die Gestaltung der Sopranpartie der
Sinfonie Nr.3 "Kaddish" von Leonard Bernstein unter der Leitung von Nicolas Pasquet, in der sie das Publikum mit ihrem kristallklaren,
schwerelos schönen Sopran bannte.
Weitere Auftritte der letzten Jahre umfassen Sopranpartien in Oratorien und Messen von Bach, Mozart, Rossini, Honegger u.a. Auch als
Liedsängerin ist Sachiko Kawashima sehr gefragt. Neben zahlreichen Liederabenden in Deutschland, in der Schweiz und Japan wurde sie im
Jahre 2003 von der Japanischen Botschaft in den Libanon eingeladen und gab dort zwei Solo-Abende in Beirut und Jounieh.


"Der Pianist mit den goldenen Händen"
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, WAZ
Motoi Kawashima kann bereits auf Preise von zahlreichen internationalen Klavierwettbewerben
verweisen, durch die er Aufmerksamkeit der internationalen Musikwelt auf sich ziehen konnte. Er
gewann Preise bei vielen Wettbewerben.  "Citta di Marsala"   in Marsara ,  "F. Busoni"   in Bozen,
"Guliano Pecar"  in Gorizia , " Scriabin"  in Grosseto (Italien),  "Alicia de Larrocha"  in Andorra ,
"Artur Schnabel"  in Berlin. und  "Repubblica San Marino" i n San Marino, um einige zu nennen.
Der 2005 gewonnene renommierte internationale Franz Schubert Klavierwettbewerb in Dortmund
gab der jungen Karriere einen wichtigen Impuls.
Der junge Pianist konzertiert regelmäßig auf internationalen Festivals: Internationalen  Dubrovnik-Musikfestival  in Dubrovnik (Kroatien), dem Internationalen Echos-Musikfestival in Alessandria (Italien),dem Internationalen Piano Master- Festival in Como (Italien), dem Grosseto Piano-Festival in Grosseto (Italien), sowie dem La Folle Journée Musikfestival in Tokyo.
Motoi Kawashima war außerdem schon in vielen der berühmtesten Konzertsäle der Welt zu hören. So konzertierte der aufstrebende Pianist
u.a. im großen Saal der  Berliner Philharmonie,  im Steinwayhaus,  im Kulturzentrum Jounieh,  in der Beiruter Assembly-Hall im Libanon, im
Weimarer Liszt-Haus, im Deutschen Nationaltheater in Weimar, in München am Gasteig, im Metropolitan Art-Space sowie in der Suntry-Hall
in Tokio.
Er musizierte bereits mit vielen renommierten Orchestern:  Berliner Symphonikern,  Dortmunder Philharmonikern,  Sinfonie Orchester Berlin,
Grosseto Sinfonie Orchester, Jenaer Philharmonikern, Dubrovnik Sinfonie Orchester, Bacau Philharmonikern, Tokyo New City Orchester,
Tokyo Memorial Orchester, Tokyo City Philharmonikern und vielen weiteren Orchestern.
Dabei haben Publikum wie Kritiker das virtuose und gefühlvolle Spiel des jungen Pianisten stürmisch gefeiert. Motoi Kawashima wurde in
Okayama (Japan) geboren. Er diplomierte an der Hochschule für Musik in Tokio zum Konzertpianisten. Anschließend studierte er an der
Hochschule für Musik "Franz Liszt"  in Weimar bei Professor Rolf-Dieter Arens und Professor Lazar Berman, an der Universität der Künste
zu Berlin bei Frau Professor Elena Lapitskaja.   
Motoi Kawashima absolvierte außerdem  Meisterkurse  bei Paul Badura-Skoda und Alexis Weissenberg.

Sonntag, 3. April 2011, 19.00 Uhr

Meisterkonzert
Mizuka Kano (Klavier)

                        Ludwig van Beethoven
                        Andante favori WoO 57
      Robert Schumann
      Sonate fis-moll op.11
                               Alban Berg
                               Sonate op.1
                    Johannes Brahms
Variationen über ein Thema von Robert Schumann op.9

In ihren Konzerten gewinnt Mizuka Kano immer wieder mit ihrem farbigen und temperamentvollen Spiel die Zuneigung des Publikums und die  Anerkennung der Kritik.  Mit Herz und Verstand gelingt es ihr, Musik als
Poesie erlebbar zu machen, wobei sich eine breite Skala von Emotionen mit Sinn für Stil und Struktur glücklich verbindet.  Mit diesen  Qualitäten  konnte sie in  zahlreichen  Klavier- und  Kammermusikabenden  in  Japan, Deutschland, Italien, Großbritannien, Österreich und den USA überzeugen.
Auch Konzerte mit Orchester gehören zu ihrer Konzerttätigkeit - so spielte sie unter anderem mit dem Moskau
Radio Symphonie Orchester und dem  Pasadena Philharmonic Orchestra (Kalifornien)  Rachmaninoffs zweites Konzert,  dem Orchestra Sinfonica di San Remo (Italien)  Beethovens  viertes  Konzert,  dem Minami Osawa Orchester (Japan) Saint-Saëns viertes Konzert und dem Münchner Kammerorchester Mozarts Konzert KV 414. Mizuka Kano wurde als Pianistin und Künstlerin auch bei internationalen Wettbewerben gewürdigt:
2002  2. Preis beim 1. Internationalen  Rachmaninoff-Wettbewerb in  Los Angeles, 2005 1. Preis und den
Publikumspreis beim Internationalen Wettbewerb G. B. Viotti in Vercelli/Italien, 2006 Steinway Preis Berlin,  
2007  3. Preis im vierhändigen Klavierduo mit Olga Monakh beim Internationalen Wettbewerb des
Mercantour in Valberg/Frankreich,  2008 Stipendium des Bundespräsidenten beim Mendelssohnwettbewerb
Berlin als Pianistin im Eos Klavierquartett.

2008 1. Preis und Goldmedaille des 15. Internationalen Robert Schumann-Wettbewerbs in Zwickau. Mizuka Kano wurde in Tokyo geboren.
Ihren ersten  Klavierunterricht erhielt sie im Alter von vier Jahren bei der Mutter. Nach dem Besuch des Toho Gymnasiums für Musik in Tokyo studierte sie an der Toho Gakuen Hochschule für Musik. Im Oktober 2003 kam sie nach Berlin, um ihr Studium an der Universität der Künste
bei Klaus Hellwig  fortzusetzen.   Besondere Ereignisse der letzten Zeit waren eine Klaviermatinee in der Reihe  "Rising Stars"  im Rahmen des
"Lake District Summer Music" -Festivals in England (mit der Welturaufführung der   "Drei Bagatellen"   von Giles Swayne),  die Mitwirkung in
einem Konzert beim Bundespräsidenten auf  Schloss  Bellevue in Berlin,  ein Klavierabend im Rahmen des  Mosel Musikfestivals,  Rezitals bei
den  Kasseler Musiktagen  und im Rahmen der Lunchkonzerte der  Berliner Philharmoniker  in der Philharmonie. 2009 spielte  Mizuka Kano
einen Klavierabend im Rahmen des Klavierfestival Ruhr.


Sonntag, 15. Mai 2011, 19.00 Uhr

Meisterkonzert
Minguet Quartett

Johann Sebastian Bach
Kunst der Fuge BWV 1080 Contrapunctus 1, 3 und 4
                           Wolfgang Amadeus Mozart
                            Steichquartett d-moll KV 421
             Franz Schubert
 Streichquartett d-moll D 810 "Der Tod und das Mädchen"

Das in Köln beheimatete  Minguet Quartett  wurde 1988 gegründet und spielt in seiner heutigen
Besetzung mit Ulrich Isfort (Violine I), Annette Reisinger (Violine II), Aroa Sorin (Viola) und
Matthias Diener (Violoncello). Sein Namenspatron ist Pablo Minguet, ein spanischer Philosoph
des 18.Jahrhunderts, der sich in seinen Schriften darum bemühte, dem breiten Volk Zugang zu
den Schönen Künsten zu verschaffen - für das Minguet Quartett ist dieser Gedanke künstlerisches Programm. Die vier Musiker absolvierten ihr Kammermusikstudium an der Folkwang-Hochschule
Essen und erhielten darüber hinaus wichtige Impulse durch die Zusammenarbeit mit  Walter Levin (LaSalle Quartett)  sowie den Mitgliedern des  Amadeus,  Melos und  Alban Berg  Quartetts Verschiedene Stipendien, Förderpreise und Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben verhalfen dem Ensemble früh zu Auftritten im In- und Ausland. 1997 erhielt es einen Lehrauftrag für
Kammermusik an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.
Heute zählt das Minguet Quartett zu den gefragtesten Streichquartetten der jüngeren Generation. Es gastiert in den großen Konzertsälen Europas
wie der  Londoner  Wigmore Hall,  der  Berliner  und der  Kölner  Philharmonie, der  Alten Oper  Frankfurt,  dem Wiener Konzerthaus, dem Concertgebouw Amsterdam, sowie beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Bergen International Festival, Festival du Saintes, La Caixa Barcelona, Festival d´Automne Paris, Edinburgh Festival und bei den Berliner Festspielen, Römerbad Musiktagen und den Salzburger Festspielen. Konzertreisen führten das Quartett nach Skandinavien, Zentralasien, Nordafrika, Japan, China und in die USA. Neben der klassisch-romantischen Literatur konzentriert sich das Ensemble auf die Musik der Moderne und engagiert sich durch zahlreiche Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts.
Begegnungen mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit inspirieren die vier Musiker zu immer neuen Programmideen. Die erstmalige Gesamtaufnahme und Aufführung der Streichquartettkompositionen von Wolfgang Rihm zählt zu den aktuellen Projekten .
Die Kunststiftung NRW hat einen Satz wertvoller Instrumente erworben und stellt sie dem Minguet Quartett als Dauerleihgabe zur Verfügung.

 Kartenvorverkauf:
       Museum Baden,                 Solingen, Wuppertaler Str. 160  Di.-So. 10.00 bis 17.00 Uhr  
Tel. 0212 / 258140
       
Buchhandlung  Wolf           Solingen,  Eiland 12
       Musikstudio Solingen,       Solingen, Konrad Adenauer Str. 94  (gegenüber dem Theater und Konzerthaus)
       Foto Kauska,                      Solingen, Schützenstr. 14  (gegenüber Haltepunkt Solingen Mitte)                                   
 
 Kartenvorbestellungen:
  Tel. und Fax  0212 /   12197  -   E-Mail h.rummler@t-online.de   
 
                                                        
 Kostenloser Parkplatz neben dem Museum Baden auf der Dycker Straße

 Eintritt: 14,00 Euro     7,00 Euro für Schüler, Studenten bis 27 Jahre und Inhaber des Solingen-Pass                            
              
                                          Mitglieder haben freien Eintritt

Pressestimmen über die Konzerte der Werner Trenkner-Gesellschaft

Meisterwerke der Kammermusik

Es bedurfte nur wenige Takte des Streichquartetts op.18 von Ludwig van Beethoven um zu erkennen, dass das Minguet Quartett seinem guten
Ruf alle Ehre macht. Es spielt mit einer Homogenität, wie man sie selten erleben kann. Dazu ist der Klang fern jeder Erdenschwere, federnd und fordernd, und mit einer Verve, für die hier einmal der Ausdruck "Drive" erlaubt sein muss.  Laute bravo Rufe lösten die Anspannung nach dieser erstklassigen Leistung des Streichquartetts.                                                                                      Solinger Morgenpost 4. November 2008

Wiener Klassik bei der Trenkner-Gesellschaft

Es gastierten Mitglieder der Dortmunder Philharmoniker, die sich zu einem brillianten Kammerorchester formierten. Auf dem Programm stand
Musik von Haydn und Mozart, aber am Anfang machte sich Harald Rummler selbst eine Freude, indem er wieder eines seiner eigenen Werke
zur Uraufführung brachte: "Legende". In flotten Taktwechseln ist die Musik mal lebhaft, mal lyrisch aber immer interssant und nie betulich.
Auch der Abschluss des Konzertes stand mit der Sinfonie No.29 im Zeichen Mozarts. Die vier Sätze sind fein aufeinander abgestimmt. Vom
flotten Allegro moderato bis zum wirbelnden Finale im vierten Satz führte Harald Rummler das Kammerorchester zu einer Demonstration
hoher Orchestervirtuosität. Zurecht gab es daher am Ende großen Applaus.                                  Solinger Morgenpost, 2. Dezember 2008

Kleine Akzente, große Gefühle
Klaus Sticken zog mit seiner Interpretation die Zuhörer im Museum Baden dermaßen in den Bann dieser Musik, dass am Ende erst einmal ein allseitiges Ausatmen zu hören war.Es gab langanhaltenden Beifall.                                                      Solinger Morgenpost, 13. Januar 2009

Klaus Sticken setzte einen Höhepunkt
Um Schumanns Klavierfantasie "Kreisleriana" überzeugend zu interpretieren, bedarf es mehr als pianistische Virtuosität   Hier müssen all die
skurrilen Gestalten aus E.T. Hoffmanns romantischem Universum zum Leben erweckt werden.
Die Besucher des Konzertes der Werner Trenkner Gesellschaft hatten im Meistermannsaal des Museums Baden das Glück, in Klaus Sticken
einen Pianisten zu erleben, dem das in beeindruckender Weise gelang. Mit einem großen dynamischen Spektrum bot Klaus Sticken eine
Interpretation von bedeutendem Format. Es gab lang anhaltenden Beifall.                                              Solinger Tageblatt, 13. Januar 2009

Meisterliches beim Meisterkonzert
Wenn die Werner Trenkner Gesellschaft zu einem Meisterkonzert einlädt, verspricht sie nie zuviel. Doch was die Besucher am Sonntag im
Museum Baden erleben durften, übertraf alle Vorstellungen.  Mit dem 1978 in Litauen geborenen Vadim Chaimovich konnte die Trenkner Gesellschaft nicht nur einen vielfach ausgezeichneten Pianisten gewinnen, der ein vielfältiges Repertoire mitbrachte, das mit hohem Anspruch
ebenso überzeugte, wie er mit kleinen, selten gehörten Kostbarkeiten überraschen konnte. Ob rasante Tempiwechsel, ob ineinanderfließende
Phrasen, Triller  und  Klangwirbel oder getragenene  Passagen - Vadim Chaimovich überzeugte mit der schlichten  Intensität eines wahren
Virtuosen. Natürlich durfte auch in diesem Konzert im Jubiläumsjahr der Werner Trenkner Gesellschaft eine Kostprobe des namensgebenden Komponisten nicht fehlen. Die beiden Arabesken F-moll und Es-Dur begeisterten das Publikum.
Nach diesem mitreißenden Glanzpunkt setzte Chaimovich mit den "Variationen über den Sehnsuchtswalzer von Franz Schubert" des
Komponisten Carl Czerny einen überwältigenden Abschluss. Mit diesem selten gespielten Werk stellte Chaimovich noch einmal seine
herausragende Virtuosität unter Beweis, spielte sich in einen Rausch, in den er das Publikum mit hineinzog. Stehende Ovationen und  
Bravo-Rufe belohnten den Ausnahmepianisten.                                                                                Solinger Morgenpost, 6. Oktober 2009

Musikalische Schneekönigin - Trenkner-Gesellschaft bot Festprogramm
Andersens Märchen bildete die Inspiration für das  Klavierkonzert "Kristallspiele"  der renommierten  Komponistin  Violeta Dinescu, welches Harald Rummler am Sonntag im Rahmen des Konzerts der Werner-Trenkner-Gesellschaft im Museum Baden zur Uraufführung brachte. Harald Rummler am Pult und die Streicher der Dortmunder Philharmoniker gingen mit großer Intensität zu Werke. Souverän und ausdrucksstark spielte Sontraud Speidel, der das Konzert gewidmet ist, den Solopart.  Das ergab eine beeindruckende Wiedergabe dieser facettenreichen Musik. Die Trenkner-Gesellschaft, die 2009 ihr 20-jähriges Bestehen feiert, bot - vor dem Jubiläumskonzert am 29.Dezember dieses Jahres - hier schon ein wahres Festprogramm.   
Einen abschließenden Höhepunkt erlebten die Zuhörer mit dem a-moll-Klavierkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy. Sontraud Speidel genießt  Weltruf.  Bestens unterstützt von den Dortmunder Philharmonikern konnte sie hier ihre Stilsicherheit demonstrieren. Langer, herzlicher Beifall war der verdiente Lohn für einen äußerst festlichen Konzertabend.      
Solinger Tageblatt, 10. November 2009
Sontraus Speidel - Harald Rummler - Violeta Dienescu

Trenkner: Eine lohnende Wiederentdeckung
Unter dem Motto "20 Jahre Werner-Trenkner-Gesellschaft" fand im Museum Baden ein großes Jubiläumskonzert statt. Seit 20 Jahren
widmet sich die Gesellschaft dem Andenken und Werk des Komponisten Werner Trenkner (1902-1981). Gegründet wurde sie auf
Initiative von Harald und Ingrid Rummler am 29. Dezember 1989 in Solingen. "Werner Trenkner war ein faszinierender Künstler, der
seine eigene Tonsprache zwischen Spätromantik und Moderner entwickelte".
Dass sich eine Neuentdeckung Trenkners lohnt, bewies dieser Abend: Von spätromantischer Ausdruckstiefe beseelt ist die Aria
aus der Suite op.48. Eine schillernde Klangpracht eröffnete sich mit  "Introduktion, Intermezzo und Variationen" op.36 für Klavier,
fabelhaft interpretiert von Yu Mi Lee.
Wahre Kostbarkeiten ließen Andrea Weigt (Sopran) und Rainer Gepp (Klavier) mit vier hoch expressiven Liedern op.16b erklingen.
Vom Publikum gab es Bravo-Rufe und viel Applaus.                                                                Solinger Tageblatt, 31.Dezember 2009