Konzertveranstaltungen
 

      der Werner Trenkner-Gesellschaft e.V.
              Künstlerischer Leiter : Harald Rummler
                     
(Programm- Änderungen vorbehalten)

             Kunstmuseum
              Solingen-Gräfrath, Wuppertaler Str. 160

 

 

Sonntag, 27. November 2011, 19.00 Uhr

Orchester-Konzert
Beata Michalski (Violine) Frank Kistner (Kontrabaß)
 
  Frauke Hansen (Klarinette)
Mitglieder der

Dortmunder Philharmoniker

Leitung:
Harald Rummler

  Harald Rummler
Fünf Orchesterstücke

 Edward Elgar  
Serenade für Streichorchester op.20

 

  Giovanni Bottesini
    Gran Duo Concertant
für Violine, Kontrabass und Streichorchester

  Carl Maria von Weber
Quintett für Klarinette und Streichquartett op.34
 in der Fassung für Klarinette und Streichorchester  

 

Beata Michalski stammt aus Kattowitz und erhielt im Alter von sechs Jahren ihren ersten Geigenunterricht. 1985 - 1990 studierte sie an der Musikakademie in Lodz, ehe sie nach Karlsruhe und Detmold sowie Saarbrücken wechselte, wo sie ihr Konzertexamen bei Prof. Valery Klimov ablegte.
Von 1993 - 1998 war sie als stellvertretende Konzertmeisterin am Staatstheater Aachen engagiert, seit 1998 ist sie Vorspielerin bei den Dortmunder Philharmonikern.
Konzertreisen führten Beata Michalski als Solistin durch Polen, die Tschechoslowakei, Frankreich, England, Italien und Deutschland (u.a. auch in die Berliner Philharmonie).
Außerdem war sie als Solistin für den polnischen Rundfunk und das polnische Fernsehen tätig. Darüber hinaus gewann Beata Michalski diverse Auszeichnungen bei verschiedenen internationalen Musikwettbewerben.

 

Frauke Hansen, geboren in Kiel, studierte an der Hochschule für Musik in Detmold bei Professor Hans-Dietrich Klaus und bestand ihr Konzertexamen 1995 mit Auszeichnung.
Seit 1990 ist sie Solo-Klarinettistin der Dortmunder Philharmoniker.
Frauke Hansen war in den Jahren 1985 – 95 Dozentin für Klarinette an verschiedenen Hochschulen und ist außerdem eine gefragte Kammermusikerin und Solistin.
So spielt sie in Ensembles wie dem Bläserquintett und dem Bläseroktett der Dortmunder Philharmoniker und ist federführend im Ensemble “Art Collage”.
Als Solistin spielte sie unter anderem mit dem Amadeus Kammerorchester Dortmund und hat sich 1999 bei der vom WDR übertragenen deutschen Erstaufführung des Klarinettenkonzertes von John Corigliano mit den Dortmunder Philharmonikern unter der Leitung von Neal Stulberg überregional einen Namen gemacht.

Viele Zuhörer erinnern sich sicherlich noch gerne an das Konzert am 4. November 2007 im Museum Baden, in
dem Frauke Hansen das A-Dur Klarinettenkonzert von Mozart in bezaubernder Weise musizierte.

Im Solinger Tageblatt konnte man folgendes lesen:   "Das Klarinettenkonzert gehört unzweifelhaft zu den vollendetsten Werken von Mozart. Frauke Hansen spielte es mit Ausdruckskraft und schönen Ton, geschmeidig in allen Registern ihres Instrumentes.  Von ihren Orchesterkollegen erfuhr sie die beste Unterstützung, so dassdie Aufführung dieser herrlichen Musik zu einem bewegenden Erlebnis wurde".

 

Frank Kistner studierte bei Prof. Micinori an der Folkwang-Hochschule Essen und an der Musik-Hochschule Würzburg. Er war Mitglied im EG-Jugendorchester und bei der Jungen Deutschen Philharmonie. Nach Aushilfstätikeit beim Gürzenich-Orchester in Köln und beim Rundfunk Sinfonie-Orchester ist er seit 1995 stellvertretender Solo-Kontrabassist im Philharmonischen Orchester Dortmund. Frank Kistner ist außerdem Mitglied im  "Ensemble Opus PräSenS", das sich in besonderer Weise der neueren Musik verschrieben hat um so der zeitgenössischen Musik mehr Präsens und Selbstverständlichkeit in unserem heutigen Konzertleben zu verleihen.

 

Sonntag, 5. Februar 2012, 19.00 Uhr

 

Ein musikalisch-literarisches Portrait
Ludwig van Beethoven

Sung-Hee Kim-Wüst (Klavier) Hans Werner Wüst (Sprecher)

Sung-Hee Kim-Wüst wurde in Seoul (Südkorea) geboren. Ihr musikalisches Talent wurde sehr früh erkannt und bereits während ihrer Schulzeit gewann sie viele Preise und Auszeichnungen bei verschiedenen nationalen Klavierwett-Bewerben. Ihre ersten Lehrer waren Prof. Suk Kimund und Prof Kyu-Young Lee.
Im Alter von 17 Jahren kam sie nach dem Abitur nach Deutschland und studierte an der "Kölner Hochschule für Musik" das Fach Klavier, zuerst bei Prof. Günter Ludwig, dann bei Prof. Pi-Hsien Ch. Im Jahre 1995 bestand sie ihre künstlerische Reifeprüfung mit der Note "mit Auszeichnung" und wurde daraufhin in die Meisterklasse von Prof. Pavel Gililov aufgenommen. Mit dem ebenfalls an der "Kölner Hochschule für Musik" abgelegten Konzertexamen beendete sie ihr Klavierstudium erfolgreich. Zusätzlich zu ihrem Studium absolvierte sie Meisterkurse bei Paul Badura-Skoda, Dimitri Bashkirov, Peter Feuchtwanger, Karl Heinz Kämmerling, Hans Leygraf, Sergei Maltsev, Vitali Margulis und Alexis Weissenberg:

1996 und 1997 gewann sie insgesamt fünf internationale Klavierwettbewerbe in der Schweiz, in Spanien und in Italien. 1999 gewann sie in New York den 1. Preis im "16. Theodor Leschetizky Piano Competition". Aufgrund dieses Preis konzertierte sie unter anderem in der New Yorker "Carnegie Weill Hall". Als Solistin konzertierte sie u.a. mit dem "Sankt Petersburger Orchester Classica" und dem "Kiewer Kammerorchester".Von ihren Klavierabenden im Bonner "Beethoven-Haus" sowie in der New Yorker "Carnegie Weill Hall" wurde jeweils eine CD veröffentlicht. Außerdem veröffentlichte sie zusammen mit ihrem Mann die Hörbuch-CDs  "Frédéric Chopin,  Ein musikalisch-literarisches Portrait"  und "Robert Schumann,  Ein musikalisch-literarisches Portrait". Sung-Hee Kim-Wüst ist seit 1997 offizielle Steinway-Künstlerin. Sie konzertierte in Europa, Asien und in den USA.

Hans Werner Wüst veröffentlichte u.a. im Bouvier Verlag das Buch "Frédéric Chopin, Briefe und Zeitzeugnisse","Ein Portrait" sowie die bei ARS erschienenen Hörbuch-CDs "Frédéric Chopin, Ein Musikalisches Portrait" und "Robert Schumann, Ein musikalisch-literarisches Portrait".

 

 

Sonntag,18. März 2012, 19.00 Uhr

 


Meisterkonzert
Patricia Pagny (Klavier)

Ludwig van Beethoven

                                         Sonate D-Dur op.28
                                                           "Sonnenfels

       Sonate c-moll op.13
              "Pathétique"

   Sonate f-moll op,57
      "Appassionata"



"Ihr höchst persönlicher Interpretationsansatz weckt in seiner Natürlichkeit   und typisch französischen Herangehensweise Erinnerungen vor allem an die   Schule von Cortot."  

Musica& Scuola
-  Prof. Enzo Fantin
Geboren in Lothringen und in  Italien  aufgewachsen studierte  Patricia Pagny zuerst in Zürich.
Danach ging sie zu Nikita Magaloff, Maria Joâo Pires und Paul Badura-Skoda. Ihre internationale Karriere in Europa, im Fernen Osten,  in Nord- und Südamerika Lancierte sie  als  Siegerin des Alessandro-Casagrande-Wettbewerbs in Terni und als Finalistin und Preisträgerin des Concours Clara Haskilin Vevey und des  Concorso Pianistico   Internazionale di Marsala.
Seit ihrem erfolgreichen Debussy-Recital beim "Spoleto Festival Of The Two Worlds" spielte sie als Solistin mit den namhaftesten Orchestern - u.a. Chicago Symphony Orchestra, Philharmonia Hungarica, Sinfonia Varsovia, Münchner Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunk,  Berliner Symphoniker, Orchestre Lamoureux, Orchestre Colonne, Orchestre National du Capitole d Toulouse, Orchestre de Chambre de Lausanne,rchestre Philharmonique de Strasbourg,  Slowakischen Rundfunk- Sinfonie-Orchester Bratislava,

O Orchestre Symphonique de Québec, Thailand Philharmonic Orchestra, Istanbul State Symphony Orchestra, Orchestra Sinfonica  "Arturo Toscanini",Orchestra della Svizzera Italiana, Dresdner Kapellsolisten, Kammerorchester Heilbronn, Zürcher Kammerorchester, Festival Strings Lucerne, Radio-Sinfonieorchester Basel. Bei diesen Gelegenheiten konnte sie mit  berühmten  Dirigenten, wie  Sir  Georg Solti,  Lord Yehudi Menuhin,  Uri Segal, Alain Lombard, Hans Graf, Theodor Guschlbauer, Richard Hickox, Marcello Viotti, Wolf-Dieter Hauschild, Howard Griffiths, Rudolf Baumgartner- auftreten: Mit Carter Brey, Olivier Charlier, Kyoko Shikata, Saschko Gawriloff, Gérard Poulet, zählen bedeutende Instrumentalisten zu ihren musikalischen Partnern.
Wichtige Konzertsäle wie die Chicago Orchestra Hall, die Berliner Philharmonie, der Münchner Herkulessaal , Opera-City-Hall Tokyo, Kyoto Concert Hall, Bach Hall Nakaniida (Japan), die Tonhalle Zürich und Basler Stadtcasino, die Londoner Wigmore Hall , die Salle Pleyel, Salle Gaveau sowie Auditorium du Louvre in Paris, die Sala Verdi in Mailand und Teatro Regio in Parma usw.stehen ihr offen.Sie ist regelmässig zu Gast bei den grossen Musikfestspielen von Spoleto, Montreux, Gstaad -Menuhin-Festival- , Zürich, Colmar, Strasbourg, Bologna, Kuhmo -Finnland- , Lugano, Divonne, Davos, Mailand, Ushuaia und Calgary .Ihre zahlreichen CDs mit Werken von Scarlatti, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Debussy, Othmar Schoeck, Arthur Honegger und Paul Glass erschienen bei den Labels (u.a.) NOVALIS, STRADIVARIUS, GUTINGI, MGB und GALLO und zeigen deutlich die verschiedenen Facetten eines interessanten Stils und einer feinen und ungewöhnlichen Kunstrichtung. Weitere Aufnahmen mit Werken von Mozart Beethoven, Mendelssohn, Chopin, Dohnányi und verschiedenen italienischen Komponisten des 20. Jahrhunderts von Malipiero, Ghedini, Petrassi, Dallapiccola sind für die nächsten Jahre geplant.
Neben ihrer Konzerttätigkeit hat Patricia Pagny eine Professurstelle an der Hochschule der Künste Bern.
Sie gibt regelmäßig Meisterkurse und wird als Jurorin zu internationalen Wettbewerben eingeladen.

"Frau Patricia Pagny hat mir heute in der Victoria Hall in Genf vorgespielt. Sie hat mich ausserordentlich beeindruckt, nicht nur aufgrund ihrer pianistischen Technik, sondern in gleichem Mass durch ihre grosse Musikalität, die Ausdruck einer hellsichtigen und grossherzigen künstlerischen Persönlichkeit ist.
Ich empfehle Frau Patricia Pagny wärmstens jeder Person oder Institution, die an ihrem musikalischen Talent interessiert sei könnte."                                                                                                                                                  Marek Janowski am 3. März 2009

 

Sonntag, 22. April 2012, 19.00 Uhr

Orchester-Konzert
 Chatherine Gordeladze (Klavier)
Mitglieder der

Dortmunder Philharmoniker
Leitung:
Harald Rummler

Joseph Haydn

Joseph Haydn

Symphonie Nr. 22 Es Dur
"Der Philosoph"

Konzert
für Klavier und Orchester D-Dur

 

 Violeta Dinescu

  Wolfgang Amadeus Mozart

Streifjäger
für Kammerorchester
(Uraufführung)

Konzert
für Klavier und Orchester Es-Dur KV 271

 




"Es ist aufregend, zu beobachten, wie am Künstlerhimmel stets von neuem strahlende Sterne   auftauchen".                              
Frankfurter Allgemein Zeitung
Die in Tiflis geborene und in Deutschland lebende Pianistin Catherine Gordeladze wird von der  internationalen Presse als Solistin und Kammermusikerin gefeiert. Die "Zeitung fürs Dresdner Land" bezeichnete  ihren "exzellenten Klavierabend" als ein Ereignis der Superlative", die FAZ nannte ihren Klavierabend "Perlentonschnüre".
Klaus Füller äußerte sich lobend in der "Frankfurter Rundschau" über die "Goldbergvariationen" von Bach. Mit phänomenaler Technik, einem Gedächtnis, das lückenlos funktionierte und einem deutlichen Gestaltungswillenstürzte sie sich in das virtuose Werk und  machte daraus ein Klavierspektakel, bei dem den atemlos lauschenden Zuhörern die gute halbe Stunde verkürzt erscheinen musste.

Zweifellos: Catherine Gordeladze ist ein "Rising Star". Die musikalische Ausbildung bis zum Abschluss "Konzertexamen" absolvierte Catherine Gordeladze mit Auszeichnungen an den Musikhochschulen in Tiflis,Frankfurt am Main und Weimar. Parallel zu ihrem Studium nahm sie regelmäßig Unterricht bei Maestro Alexis Weissenberg. Catherine Gordeladze wurde in Deutschland von der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie mit sechs Jahren an der Zentralen Musikschule in Tiflis. Mit zehn Jahren gab sie bereits ihren ersten Klavierabend. Nur ein Jahr später spielte sie mit der Georgischen Philharmonie das 3. Klavierkonzert von Beethoven. Im gleichen Jahr nahm sie in Anwesenheit des früheren georgischen Präsidenten Edward Schewardnadze an einem Galakonzert in der Tifliser Oper teil, das vom Fernsehen direkt in die ganze ehemalige Sowjetunion ausgestrahlt wurde.  Catherine Gordeladze ist Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der 1. Preis beim Staatlichen Musikwettbewerb für Nachwuchstalente 1987 in Tiflis, der 3. Preis beim VI. Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Darmstadt 1999, der 1. Preis (Förderpreis) beim 4. Internationalen Musikfest in Dietzenbach 2002, der Ehrenpreis und die Medaille der weltbekannten Französischen Légion d'Honneur 2002 und der Swiss Preis 2003 bei den renommierten Meisterkursen von Maestro Alexis Weissenberg in Engelberg, Schweiz.
Im Rahmen der Preisverleihung des Bruno-Heck-Preises 2004/2005 der Konrad-Adenauer-Stiftung hat sie einen Sonderpreis erhalten: "Sie wird hiermit für ihre außergewöhnliche Leistung als herausragende Pianistin geehrt". Dazu kamen zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen in Georgien (mehrere TV und Radiosendungen), in der ehem. Sowjetunion (TV Sendung auf dem ersten Kanal), in Tschechien (Radio Free Europa aus Prag), in Deutschland (hr-fernsehen, hr2 kultur, Deutschland Radio Berlin, Radio ARD, Bayerischer Rundfunk, Radio Bremen, SWR-Fernsehen) und in der Schweiz (Radio DRS2). Gegenwärtig gastiert Catherine Gordeladze auf den wichtigsten Konzertpodien, bei den bedeutendsten Orchestern und bei international renommierten Festivals - in Georgien, Russland, Jugoslawien, Deutschland, der Schweiz, Österreich, Spanien, Italien, den Niederlanden und Belgien. Sie konzertierte unter anderen in der Mainzer Rheingoldhalle, in der Katharinen Kirche in Frankfurt am Main, in der Hugenottenhalle Neu-Isenburg, im Liszt-Salon Weimar, im Chopin-Haus Valdemossa auf Mallorca, in der Orangerie Darmstadt, im Kurtheater Bad Homburg, im Schloss Belvedere Weimar, bei den Mainzer Kammerspielen, beim Dietzenbacher Musikfest, den Dreieicher Musiktagen, den Schlossfestspielen Hundisburg.
Nach ihrem Debüt im Landestheater Coburg unter der Leitung von Nicolas Pasquett feierte das "Coburger Tagesblatt" ihre Darbietung mit Schumanns Klavierkonzert als eine "fabelhafte Wiedergabe" und ein "pianistisches Feuerwerk". 2007/08 hatte Catherine Gordeladze u. a. Solo-Auftritte im Gasteig in München in der Konzertreihe "Winners and Masters", beim Internationalen Festival "Piano Engelberg" sowie Kammermusikabende zusammen mit dem Cellisten Daniel Müller-Schott im Schloss Hallenburg in Schlitz und mit dem Geiger David Garrett beim internationalen Festival "The Next Generation III" im Harenberg City Center in Dortmund.
Nach ihrem Debüt beim Hessischen Rundfunk in der Reihe "Lunchkonzerte" im Februar 2008 schrieb die FAZ:"Es ist aufregend, zu beobachten, wie am Künstlerhimmel stets von neuem strahlende Sterne auftauchen".Neben ihrer solistischen Tätigkeit hat Catherine Gordeladze eine Dozentenstelle an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main inne. Im Oktober 2007 erschien die neue CD von Catherine Gordeladze, "Hommage à Haydn" - eine Koproduktion von ARS MUSICI mit dem Hessischen Rundfunk. "Piano News" äußertesich begeistert darüber: "Denn was sie aus den Tasten zaubert, ist ein Meer an vergeistigter und klanggestalterischer Durchdringung, die die schier unerschöpfliche Innovationskraft des Wiener Klassikers offenbart... Ungezwungen und mit pianistischem Schmelz lebt sich Gordeladze in die unterschiedlichen Musiken hinein. Diese CD bereichert und rehabilitiert Haydn Klaviersonaten". Im Januaer 2011ist eine neue CD von Catherine Gordeladze erschienen in einer Koproduktion von NAXOS und demhr2 kultur mit Werken von Nikolai Kapustin.

 

Sonntag, 10. Juni 2012, 19.00 Uhr

Meisterkonzert
Klavier-Duo
Evelinde Trenkner & Sontraud Speidel

Gustav Mahler
Symphonie D-Dur Nr.1 "Der Titan"
arr. für Klavier zu 4 Händen von Bruno Walter

 

   Peter Tschaikowsky  

      Maurice Ravel

   Capriccio Italien op.45

      Boléro (1928)

 



Perfekt abgestimmtes Duo Trenkner/Speidel … Die Interpretation, die an  Klarheit und Plastizität nichts   zu wünschen übrig lässt”
(FonoForum)

Das Klavier - Duo Evelinde Trenkner & Sontraud Speidel widmet sich > in perfekter Symbiose vierhändigen Klavierspiels > (Hamburger Abendblatt) >   insbesondere lange vernachlässigten Transkriptionen bedeutender Werke und erweitert damit das Repertoire entscheidend.   Konzerte mit  Mahlers 6. und 7. Sinfonie  im  Lincoln Center New York und in Washington, mit Bruckners 3.Sinfonie (Wagner-Sinfonie) bei den Bayreuther Festspielen sowie mit diesen 3 Sinfonien beim > Carinthischen Sommer in Österreich. Außerdem Auftritte u. a. beim > Internationalen Oleg Kagan Musikfest <, beim <Internationalen Brucknerfest < in Linz, in Schuberts Geburtshausin Wien mit der Erstaufführung von Schuberts > Rosamunde< (vierhändig von Arnold Schönberg), beim Brahms-Festival Lübeck, beim Schleswig-Holstein-Musik-Festival und beim Hessischen Musiksommer.  

Ihre Einspielungen sämtlicher Werke für 2 Klaviere von Max Reger ist mit dem 1.Preis in der Wertung für Soloinstrumente > Audiophile Referenz < ausgezeichnet worden. > Kritikerpapst < Joachim Kaiser zählte die Aufnahme der 6. Sinfonie von Mahler in der vierhändigen Fassung von Zemlinsky zu den > drei fesselndsten Interpretationen < dieser Sinfonie zusammen mit den Aufnahmen von Bernstein und Boulez. Ihre Gesamteinspielungen der Brandenburgischen Konzerte und die Orchester-Suiten Bachs - vierhändig von Max Reger - haben bei Presse und  Publikum weltweit  Furore gemacht  (> Classical Hall of Fame <). Die 1. Sinfonie von Gustav Mahler spielte das Klavier - Duo beim Label Dabringhaus und Grimm im September 2011 ein.   Prof. Evelinde Trenkner (Lübeck) & Prof. Sontraud Speidel (Karlsruhe) sind Ehrenmitglieder der Werner Trenkner Gesellschaft e.V.

 

      Kartenvorverkauf:
       Kunstmuseum ,                 Solingen, Wuppertaler Str. 160  Di.-So. 10.00 bis 17.00 Uhr  Tel. 0212 / 258140
       Buchhandlung  Wolf         Solingen,  Eiland 12
     
Musikstudio Solingen,       Solingen, Konrad Adenauer Str. 94  (gegenüber dem Theater und Konzerthaus)
     
Foto Kauska,                     Solingen, Schützenstr. 14  (gegenüber Haltepunkt Solingen Mitte)


     Kartenvorbestellungen: 
Tel. und Fax  0212 /  12197 -  E-Mail h.rummler@t-online.de

     Kostenloser Parkplatz neben dem Museum Baden auf der Dycker Straße


    
Eintritt: 14,00 Euro  7,00 Euro für Schüler, Studenten bis 27 Jahre Inhaber des Solingen Passes
                                                                                                       
Mitglieder haben freien Eintritt

 

 

Pressestimmen über die Konzerte der Werner Trenkner-Gesellschaft

 

Musikalische Schneekönigin -
Trenkner-Gesellschaft bot Festprogramm

Andersens Märchen bildete die Inspiration für das Klavierkonzert "Kristallspiele" der renommierten Komponistin Violeta Dinescu, welches Harald Rummler am Sonntag im Rahmen des Konzerts der Werner-Trenkner-Gesellschaft im Museum Baden zur Uraufführung brachte. Harald Rummler am Pult und die Streicher der Dortmunder Philharmoniker gingen mit großer Intensität zu Werke. Souverän und ausdrucksstark spielte Sontraud Speidel, der das Konzert gewidmet ist, den Solopart. Das ergab eine beeindruckende Wiedergabe dieser facettenreichen Musik. Die Trenkner-Gesellschaft, die 2009 ihr 20 jähriges Bestehen feiert, bevor dem Jubiläumskonzert am 29. Dezember dieses Jahres - hier schon ein wahres Festprogramm.

 
           Sontraus Speidel  -  Harald Rummler  -  Violeta Dienescu

Die Trenkner-Gesellschaft, die 2009 ihr 20 jähriges Bestehen feiert, bevor dem Jubiläumskonzert am 29. Dezember dieses Jahres - hier schon ein wahres Festprogramm. Einen abschließenden Höhepunkt erlebten die Zuhörer mit dem a-moll-Klavierkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy. Sontraud Speidel genießt Weltruf. Bestens unterstützt von den Dortmunder Philharmonikern konnte sie hier ihre Stielsicherheit demonstrieren. Langer, herzlicher Beifall war der verdiente Lohn für einen äußerst festlichen Konzertabend.                                                        Solinger Tageblatt, 10. November 2009

 

Trenkner: Eine lohnende Wiederentdeckung
Unter dem Motto "20 Jahre Werner-Trenkner-Gesellschaft" fand im Museum Baden ein großes Jubiläumskonzert statt. Seit 20 Jahren widmet sich die Gesellschaft dem Andenken und Werk des Komponisten Werner Trenkner (1902-1981). Gegründet wurde sie auf Initiative von Harald und Ingrid Rummler am 29. Dezember 1989 in Solingen. "Werner Trenkner war ein faszinierender Künstler, der seine eigene Tonsprache zwischen Spätromantik und Moderne entwickelte".
Dass sich eine Neuentdeckung Trenkners lohnt, bewies dieser Abend: Von spätromantischer Ausdruckstiefe beseelt ist die Aria aus der Suite op.48. Eine schillernde Klangpracht eröffnete sich mit "Introduktion, Intermezzo und Variationen" op.36 für Klavier, fabelhaft interpretiert von Yu Mi Lee.
Wahre Kostbarkeiten ließen Andrea Weigt (Sopran) und Rainer Gepp (Klavier) mit vier hoch expressiven
Liedern op.16b erklingen. Vom Publikum gab es Bravo-Rufe und viel Applaus.                                                   Solinger Tageblatt, 31.Dezember 2009

Begeisterndes Konzert des Zemlinsky Quartetts

"Eigentlich muss jeder der Viere ein Paganini sein", heißt es im "Dr. Faustus" von Thomas Mann. Dass es solche Streichquartette tatsächlich gibt, bewiesen am Sonntag Frantisec Soucek, Petr Strizek, Petr Holman und Vladimir Fort in im Konzert der Trenkner Gesellschaft im Museum Baden. Als Zemlinsky Quartett haben sie inzwischen Weltruhm erreicht und 2010 erst den internationalen Wettbewerb in Bordeaux gewonnen. Die Unterstützung des Zemlinsky Fonds ermöglichte ihren Auftritt, und Musik von Alexander Zemlinsky stand denn auch am Anfang ihrer Vorträge. In seinem Streichquartett Nr.3 verwendet der Komponist eine ungemein differenzierte Klangsprache.
Das Quartett verlieh der schwermütigen Romanze eine fast orchestrale Klangfülle und brachte die spritzige Burleske mit hinreißendem Temperament zum Klingen. Nur zwei Quartette gibt es von Leos Janácek. Das letzte, genannt "Intime Briefe", ist reine Gefühlsmusik. Melodiöses und Dissonantes stehen unvermittelt gegenüber.
Wie die Musiker hier mit stärkstem Ausdruck in perfekter Abstimmung agierten, selbst in extremsten Passagen ihren runden Klang bewahrten, war bewundernswert. Böhmische Musizierfreude machte Dvoraks Quartett "American" zum musikalischen Leckerbissen. Smetanas rasanter "Tanz der Komödianten" belohnte den stürmischen Beifall.                                                                                                                              Solinger Tageblatt, 6. September 2010


Furioser Auftakt der Konzertsaison
Die in Solingen ansässige Gesellschaft pflegt das Andenken an den Dirigenten und Komponisten Werner Trenkner, der vor dem 2. Weltkrieg in Berlin wirkte, und später das Musikleben in Oberhausen prägte. Wo überall nur Sparmöglichkeiten in der Kultur diskutiert werden, legt Gesellschaft wieder ein Konzertprogramm für die Saison 2010/2011 vor, das in seiner Opulenz erstmal verblüfft. Zu danken ist dies dem Vorsitzenden Harald Rummler, der wertvolle Kontakte in der Musikszene pflegt. So war es auch nur einer Unterstützung der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde zu danken, dass die Solinger Musikfreunde im Meistermann-Saal des Kunstmuseums Baden in den Genuss eines Abends mit dem renommierten Zemlinsky Quartett kamen.
In Prag 1994 gegründet und bereits vielfach preisgekrönt, steht das Streichquartett in der Tradition der böhmischen Musikkultur. Frantisec Soucek, und Petr Strizek, Violinen, der Cellist Vladimir Fortin und Petr Holman, Viola, begeisterten zum einen durch ihr mitreißendes Musizieren, zum anderen aber auch durch ihre fesselnde Virtuosität.
Da vibriert jeder Bogenstrich vor Spielfreude, synchrone Einsätze sind selbstverständlich, das Spiel dieser hochkarätigen Musiker wird zu einer beglückenden Einheit. Das war gleich zu Beginn bei einem Quartett des Namensgebers Alexander Zemlinsky (1871-1942) zu hören .Zemlinsky steht zwischen Zeiten und Stilen, aber seine musikalische Sprache ist unverwechselbar. Das gilt auch für die Tonsprache von Leon Janácek, von dem
heute noch viele Opern auf den Spielplänen stehen.
Sein Streichquartett "Intime Briefe" entstand kurz vor seinem Tod 1928 und ist seiner letzten Liebe gewidmet. Während hier die Stimmungen wechseln, atmet das Quartett in F-Dur von Antonin Dvorák reine Lebensfreude. Wie in der 9. Symphonie steht auch das Streichquartett unter dem Eindruck seines Aufenthalts in den USA, und erfreut mit einem Melodienreichtum, bei der sogar der wilde Westen anklingt. Applaus, Bravorufe und stehende Ovationen dankten den Musikern. Sie revanchierten sich bei der Zugabe mit Musik aus der Oper "Die verkaufte Braut" von Bedrich Smetana. So rundete sich das Konzert zu einen Abend hinreißender böhmischer Musik mit einfach wunderbaren tschechische Virtuosen.        

                                                                                                                                                                                                                          Solinger Morgenpost, 7. September 2010

Klassik-Gala zum 75. Geburtstag
Mozart und Beethoven sind Eckpfeiler der klassischen Musik. Ihre Werke bildeten den Schwerpunkt des Konzertes der Werner Trenkner - Gesellschaft im Museum Baden.Musikalisch gefeiert wurde der 75. Geburtstag von Harald Rummler, dem Vorsitzenden der von ihm vor
20 Jahren gegründeten Gesellschaft. Das Ehepaar Rummler hat viele Freunde in der Musikwelt, zum Geburts-tagskonzert kamen mehr als 40 Musikerinnen und Musiker der Dortmunder Philharmoniker und einige brillante Solisten. Pünktlich zum Geburtstag hatte Harald Rummler auch wieder ein eigenes Werk fertiggestellt,mit der "Fantasia romantika" begann das von ihm auch geleitete Konzert. Der erste Satz "Andante" beginnt miteiner Trauermelodie, die Musik steigert sich dramatisch und öffnet sich melodiös. Hier huscht das Orchester mal an Wagner vorbei, oder hält sich im Märchenwald auf, die Musik bleibt aber immer interessant und vor allem authentisch. Im zweiten Satz gerät der Zuhörer in ein übermütiges Tanzfest, bei dem auch die Romantik nicht zu kurz kommt.
Christine Baumann, Harfe und die  Flötistin Bettina Geiger  spielten Mozarts "Doppelkonzert für Flöte, Harfe
und Orchester". Die aparte Klangkombination der beiden Soloinstrumente mit dem Orchester begeisterte die Zuhörer; eine hervorragende Leistung der beiden Solistinnen.
Auch der Pianist  Vadim Chaimovich  ist ein Freund von Harald Rummler, er spielte mit hinreißendem Schwung Beethovens "Klavierkonzert Nr.2 B-Dur" und kam auch, wie zuvor die beiden Solistinnen, um
ine Zugabe nicht herum. Rummler überließ die Bravorufe den Solisten, erst als er nach Mozarts "Symphonie Nr.40"  den Taktstock niederlegte, nahm er auch den Applaus entgegen. Der Applaus und die Anerkennung galten sicher nicht nur dem Dirigenten und Komponisten, sondern auch dem Impresario Harald Rummler, der in Zeiten zögernder Sponsoren und immer leerer werdender Fördertöpfe durch persönlichen Einsatz solche Konzerte erst möglich macht.                                                                                                                                 Solinger Morgenpost, 12.Oktober 2010

Riesenbeifall für das Geburtstagskonzert

Lauter Geschenke: Ein Galakonzert für den Jubilar und große Musik für die Zuhörer im voll besetzten Meistermannsaal. In seinem Geburtstagskonzert zum Fünfundsiebzigsten zeigte sich Harald Rummler aktiv wie eh und je, präsentierte ein Programm mit Meisterwerken von Mozart und Beethoven und ergänzte sie durcheine hübsche Arabeske, eine selbst komponierte "Fantasia romantika". Das stattliche Orchester aus Mitgliedern der Dortmunder Philharmoniker spielte das neue Werk mit spürbarem Vergnügen. In nachdenkliche Kantilenen werden darin spitzbübisch dissonante Elemente gemischt. Ein schwungvolles Walzerfinale beschließt die Fantasie, die mit herzlichem Beifall aufgenommen wurde. Musik von apollinischer Heiterkeit schuf Mozart in seinem Konzert für Flöte, Harfe und Orchester. Mit Bettina Geiger, Flöte und Christine Baumann, Harfe, hatte Harald Rummler zwei Musikerinnen gewonnen, welche ihre Solopartien höchst animiert gestalteten. Da auch das Orchester sich unter seiner Leitung mächtig ins Zeug legte, machte die Aufführung ungetrübtes Vergnügen, das durch eine hübsche Zugabe noch gesteigert wurde. Beethoven saß selbst am Flügel, als sein zweites Klavierkonzert uraufgeführt wurde. Auch hier hatte Rummler eine hochrangige Besetzung für den Solopart gefunden. Vadim Chaimovich, Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, spielte differenziert und technischsouverän. Für den stürmischen Beifall dankte er mit einem Walzer von Chopin. Vital und mit tiefem Verständnis für hochdramatische Musik dirigierte Harald Rummler Mozarts große g-moll Sinfonie zum abschließenden Höhepunkt. Der Einsatz des Jubilars und des Orchesters ernteten verdiente Bravos.                                                      Solinger Tageblatt, 11. Oktober 2010

Junge Pianistin im Meisterkonzert
Werner Trenkner führte als Musikdirektor und Opernchef souverän das Musikleben der Stadt Oberhausen durch die Wirren des 2. Weltkriegs.
Seine spätromantischen Kompositionen werden durch die Solinger Werner Trenkner Gesellschaft regelmäßig aufgeführt. Der Verein hat sich die Veranstaltung von Konzerten der klassischen Musik auf die Fahne geschrieben, die Aufführungen der Gesellschaft im Museum Baden sind Höhepunkte des Musiklebens der Klingenstadt. Auch das Meisterkonzert der Pianistin Olga Andryushenko war ein großer Erfolg, sie wurde am Ende mit stehenden Ovationen gefeierte.                                                                                                                        Solinger Morgenpost, 16.November 2010

Stimmglanz und perfekte Pianistik
........Im Meisterkonzert der Trenkner-Gesellschaft war es gestern Abend das Ehepaar Sachiko und Motoi Kawashima, die mit Klavierwerken und Opernausschnitten das Publikum im Museum Baden zu Begeisterungsstürmen hinriss. Im erstenTeil war es die pianistische Sonderklasse von Motoi Kawashima, die Bewunderung erregte. Nach der Pause war der Pianist ein perfekter Begleiter seiner Frau Sachiko, die einige der anspruchvollsten Primadonnenarien präsentierte. Die Sopranistin besitzt eine Stimme, die in der Mittellage einen Anflug von Mezzotimbre besitzt, darüber steigt sie mit großer Verve in die Stratosphärenbereiche und singt  Es und Fis mit Leichtigkeit und Präzion. In der Arie der Cleopatra aus Händels "Julius Caesar" zeigte sie ihre Koloratur-gewandtheit. Sie sang nicht nur, sondern gestaltete auch mit großer Ausdruckskraft, wie die rachedurstige Königin der Nacht aus der Zauberflöte.  Zum mechanischen Spielzeug wurde sie als Puppe Olympia aus  "Hoffmanns Erzählungen". Bewegend war ihr Vortrag der großen Szene "E strano" der Violetta aus dem ersten Akt von Verdis "La Traviata", wobei ihr Mann ein Orchester aus dem Flügel zauberte. Stehende Ovationen wurden mit einem reizenden japanischen Lied belohnt.                                                                                              Solinger Tageblatt, 7. Februar 2011

Begeisterndes Minguet-Quartett / Konzert - Grandiose Musik auf höchstem Niveau
Zu Recht zählt es zur weltweiten Crèm de la Crém der Streichquartette: das Minguet-Quartett. Für das große Publikum war es ein einzigartiger Genuss, die grandiosen Musiker beim Meisterkonzert der Werner-Trenkner-Gesellschaft im Museum Baden zu erleben - zugleich krönender Abschluss der Saison. Atemberaubend eröffneten Ulrich Isfort, Annette Reisinger, Aroa Sorin und Matthias Dienerden Abend - nämlich mit dem"Contrapunctus" 1, 3 und 4 aus Johann Sebastian Bachs (1685-17509) "Kunst der Fuge" (BWV 1080). An einem Grundthema in d-moll entfaltet Bach hier seine ganze kontrapunktische Meisterschaft.  Die polyphonen Strukturen höchst differenziert heraus meißelnd, rührte das Quartett an das wortlose Geheimnis des Werkes.    Weiterhin fesselte eine unglaubliche sensible Interpretation von Wolfgang Amadeus Mozarts /1756-1791) Streichquartett d-moll KV 421. Mit sagenhfter Intensität fing das Quartett den dramatisch-schmerzlichen Gestus des Werks ein. Tief berührend gelang das Wechselspiel aus energischem Aufbäumen und melancholischer Resignation, durchbrochen von Inseln des Glücks.
Die Musiker hatten den frenetischen Beifall verdient.

Romantisch gesteigert ist der tragische Ausdrucksgehalt im Streichquartett c-moll op 51 Nr.1 von Johannes Brahms (1833-1897) mit vollkommener Hingabe und höchst expressiv interpretierten die Musiker das von grimmiger Leidenschaft durchzogene Werk. In denexplosiven Ecksätzen ließen sie aus der entfachten Glut wilde Flammen emporlodern - voll zarter Innigkeit gestalteten sie in den Mittelsätzen besänftigende Kontraste:
Ein zu tiefst aufwühlendes Erlebnis, für das die Musiker den frenetischen Beifall verdient hatten.                                    Solinger Tageblatt, 17. Mai 2011